kinder im allgaeu logo desk
Wurzacher RiedDauerhaft geschlossen
Mit der Torfbahn kann man noch die alten Maschinen der Torfstecher bestaunen.

Wurzacher Ried

Adresse:Dr.-Harry-Wiegand-Straße 4, 88410 Bad Wurzach
Parkplatz vor Ort: ja
Kategorie: Natur
Preis: kostenfrei
Wetterempfehlung: Schönwetter
Aktuelles Wetter vor Ort:Leichter Regen bei 4°C
Attribute:
Bewertung:5

Das bedeutende Moorgebiet

Erfahre bei einer Fahrt mit der Torfbahn Wissenswertes rund um den Lebensraum Moor – oder erwandere die einmalige Naturlandschaft. Der Torflehrpfad und ein ausgedehntes Wanderwegenetz laden dazu ein.

Der besondere Wert wird durch die Vielfalt unterschiedlichster Moorlebensräume und der zentralen, weithin unberührten Hochmoorweite bestimmt. Das Wurzacher Ried gilt als die größte intakte Hochmoorfläche in Mitteleuropa.

Das Torfbähnle

Der Kultur – und Heimatpflegeverein „Wurzen“ bietet an obenstehenden Terminen öffentliche Fahrten mit der Torfbahn an. An diesen Tagen ist auch das Oberschwäbische Torfmuseum geöffnet.

Oberschwäbisches Torfmuseum

Die Geschichte des Torfabbaus ist in Oberschwaben bislang nur teilweise aufgearbeitet. Deshalb haben sich die Stadt Bad Wurzach, der Kultur- und Heimatpflegeverein „Wurzen“ und das Naturschutzzentrum das Ziel gesetzt, diese in einem Torfmuseum zu dokumentieren. Das Museum wurde im ehemaligen Zeiler Torfwerk, das 1880 im Oberen Ried gegründet wurde, eingerichtet.

Der Torflehrpfad

Der Abbau von Torf in oberschwäbischen Mooren hat eine lange Tradition. Mehr als 200 Jahre wurde auch im Wurzacher Ried Torf als Brenntorf, Streutorf, Gartentorf oder Badetorf gestochen. Vielfältig sind die Spuren, die in Form von alten Torfwerken, Torfstichen und Gräben auch heute noch im Wurzacher Ried zu sehen sind. Diese Spuren wurden im Oberen Ried mit einem Lehrpfad erschlossen.

Der Lehrpfad ist ein Teil des geplanten „Oberschwäbischen Torfmuseums“ im und um das ehemalige Zeiler Torfwerk. Beginn ist bei der Waldgaststätte „Wurzelsepp“.

Entdecke die Spuren der Torfstecher an 12 Stationen in der eiszeitlich geprägten Natur des Wurzacher Rieds.

Sag uns deine Meinung! (2)

Marcus26.11.2018 15:57:57
5
Barbara27.07.2017 20:36:43
5Das Wurzacher Ried kann ich als Ausflugsziel für Naturinteressierte wärmstens empfehlen: Das Moor ist wunderschön, der Lehrpfad ist interessant und die ehrenamtlichen Betreiber des Museums und des Torfbähnles haben spannende Geschichten zu erzählen. Der Lehrpfad ist kinderwagengeeignet. Also los nach Bad Wurzach!
Username:
Vielen Dank. Dein Kommentar wurde erfolgreich abgesendet und wird nach Überprüfung durch einen Moderator bald freigeschaltet.

Deine Bewertung: * * * * *

Kommentar absenden

Wurzacher Ried: weitere Bilder

3802-head
Wurzacher Ried
3803-head
Wurzacher Ried
3804-head
Wurzacher Ried
3805-head
Wurzacher Ried
3798-head
Wurzacher Ried
3799-head
Wurzacher Ried
3800-head
Wurzacher Ried
3801-head
Wurzacher Ried

In Zusammenarbeit mit den Bad Wurzacher Fotografen und Filmern Manfred Montwé und Reinhold Mall und mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg konnte das Naturschutzzentrum einen wunderschönen 45-minütigen Film über das “Wurzacher Ried” produzieren
Das Video auf Youtube

GoogleMap Wurzacher Ried  Bad Wurzach

Was kann man bei diesem Wetter im Allgäu noch unternehmen? (Leichter Regen bei 4°C)

Kuhnigundenweg
Dauerhaft geschlossen

Kuhnigundenweg

Das Museumsmaskottchen Kuhnigunde führt die ganze Familie auf dem abwechslungsreichen Wanderweg – dem Kuhnigundenweg in Immenstadt-Diepolz – rund um das Bergbaumuseum

Der Kuhnigundenweg in Immenstadt-Diepolz wird zu Recht als Erlebnispfad bezeichnet. Kinder und Eltern wandern am 5 km langen Rundweg an zahlreichen Infotafeln und lustigen Erlebnisstationen vorbei. Der Ausgangspunkt vom Kuhnigundenweg ist beim Bergbauernmuseum in Diepolz. Von hier aus folgen die Familien dem Wegweiser mit gelb-grünen Kuh-Maskottchen und wandern unter anderem über eine Kuhweide und über einen Bohlenweg durch ein Moor.

Streuobst-Lehrpfad
Dauerhaft geschlossen

Streuobst-Lehrpfad

10 handgemalte Tafeln erläutern Lebensraum und Ökologie der Streuobstwiese als Element der typischen Allgäuer Kulturlandschaft. Verschiedene Früchte hochstämmiger Obstbäume werden auf „Drehtafeln“ gezeigt. Am Wegrand aufgebaut und erklärt sind Igelhaus, Bienenhaus, Totholzecken, Nisthilfen für Insekten und Vögel, Brennnessel-Säume und heimische Heckensträucher.

Eine Ruhebank steht am Aussichtspunkt und gewährt einen herrlichen Blick auf die gesamte Alpenkette und den Pfänder. Auch 30 Meter oberhalb bei der Kapelle sind Ruhebänke und eine Tafel mit der Bezeichnung der Berggipfel. Dort kann auch einer der ältesten Bäume im Landkreis bestaunt werden – eine rund 600 bis 800 Jahre alte Sommerlinde, die als Naturdenkmal geschützt ist.

Altes Schloss
Dauerhaft geschlossen

Altes Schloss

Der dreigeschossige Rechteckbau des Alten Schlosses in Amtzell stammt aus dem 15. Jahrhundert. Es besitzt ein Walmdach und zwei Türme, die von spitzen, helmartigen Dächern gekrönt sind. Unter Johann Maria Carl Josef Freiherr Reichlin von Meldegg wurde es in den Jahren 1752 bis 1754 von Barockbaumeister Joh. Georg Specht aus Lindenberg zu seinem heutigen Aussehen umgebaut. Das Schloss befindet sich seit 1839 im Besitz der Gemeinde Amtzell. In den Jahren 1993/94 wurde es umfassend saniert.

Burgruine Ratzenried
Dauerhaft geschlossen

Burgruine Ratzenried

Die Ruine Ratzenried – früher: Oberes Schloss – ist eine Burgruine auf einem Bergsporn in der Nähe von Ratzenried.

Über einen kleinen Parkplatz am oberen Schloßweiher erreicht man die Ruine auf einem Waldwanderweg und einem kleinen Aufstieg. Der Spaziergang ist auch für Kinder sehr gut geeignet. Oben angekommen erwartet den Besucher die sehr gut erhaltene, große Ruine des früheren Oberen Schlosses zu Ratzenried.

Du bist hier: