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Wanderungen

Hängebrücke
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Hängebrücke

84m Spannweite, 1,5m Laufflächenbreite, 33,2 Tonnen Stahl. Das ist die Hängebrücke über die Iller zwischen Altusried und Dietmannsried.

Seit Ende des Zweiten Weltkrieges gab es hier eine private Fährverbindung, die die Wanderer und Radfahrer über die Iller beförderte. Diese Verbindung wurde bis ins Jahr 2001 ermöglicht.

Als dann der Fährbetrieb eingestellt wurde, musste eine neue Möglichkeit gefunden werden, um die Iller-Überquerung zu gestatten. So bauten 30 Freiwillige in über 1.000 Stunden diesen Erlebnisweg, um Altusried und Dietmannsried wieder miteinander verbinden zu können.

Eistobel
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Eistobel

Rauschende Wasserfälle, tiefe Strudellöcher, riesige Gesteinsblöcke und gewaltige Felswände, die bis zu 130m Höhe erreichen – das ist die Eistobelschlucht. Haifische, Seeigel, Korallen und anderes Meeresgetier im Allgäu? Unglaublich aber wahr! Allerdings ist das schon Millionen Jahre her. Abzulesen an den Molassewänden im Eistobel. Auf die Besucher warten feuchtes Tobelklima, tosende Wasserfälle und tiefe Strudellöcher. Naturerlebnis pur, auf einer spektakulären Route. Gestaltet durch die natürliche Dynamik der „Oberen Argen“. Kiesbänke, Stromschnellen, Stillwasserzonen, Gleit- und Prallhänge - alles gibt’s hier zu sehen, was ein natürliches Fließgewässer ausmacht.

Schwarzer Grat Erlebnisweg
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Schwarzer Grat Erlebnisweg

Der Schwarze Grat Erlebnisweg ist ein Abenteuer für die ganze Familie. Entlang des Erlebnisweges warten viele Entdeckungen auf kleine und große Besucher. Nagelfluhwände, Aussichtsplattformen und Picknickmöglichkeiten am Wegesrand zählen ebenso zu den Attraktionen, wie der begehbare, 28 Meter hohe Aussichtsturm am Gipfel des Schwarzen Grats. Neben dem Turm lädt der Spielplatz mit Hängematten, Wippe, Kletterturm und Nestschaukel zum Entspannen und Spielen ein. Die Grillstelle ist ein idealer Platz für eine Rast. Unterwegs warten "Himmelsgucker"-Bänke auf Träumer, die der Musik des Waldes lauschen wollen. Ein weiterer, aussichtsreicher Picknickplatz findet sich bei der ehemaligen Schletteralpe.

Saint-Exupérie-Weg
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Saint-Exupérie-Weg

Die schönsten Zitate und Aphorismen Exupérys handeln von der Freundschaft und der Zuneigung unter den Menschen und darüber, wie das „Eigentliche“ gelebt werden soll.

Was kann es Schöneres geben, als wandernd in der wunderschönen Naturlandschaft des Luftkurorts Argenbühl in frischer Allgäuluft mit solch wertvollen Gedanken Körper, Geist und Seele aufzutanken.

Es sind die Worte dieses so beliebten, berühmten aber auch sensiblen Schriftstellers, der die Höhen und Tiefen des Daseins hautnah erlebt hat.

Die Gedanken auf diesen illustrierten 25 Tafeln, die den 7 km langen Weg von Eisenharz über die Bodenmöser, Isnyberg, Obervorholz zurück nach Eisenharz säumen, sollen beim Wanderer den Blick auf das lenken, was für unser Leben wesentlich ist.

Unsere schnelllebige Zeit, deren Tempo die Menschen oft überfordert, ruft geradezu nach solchen Momenten der Auszeit. Zeit die Seele baumeln zu lassen. Zeit für die Erholung für Geist und Seele.

Dieser Wanderweg ist ein leichter, er ist gleichsam auch ein „Lehrpfad für die Seele“. Das ist Sinn dieses Weges und er bietet von allem etwas:

Ein bisschen Allgäuer Dorfidyll in Eisenharz, verträumtes Moor in den Bodenmösern, Wege entlang sprudelnder Bäche, den leichten Anstieg mit herrlichen Alpenpanorama als Belohnung vor Augen, besinnliches und nachdenkliches Innehalten und die erholsame, erfrischende Einkehr im Ochs am Berg oder im Landgsthof Krone. Wer mit stärkendem Vesper im Rucksack wandern möchte, kann sich im Eisenharzer Kempter mit warmem Leberkäswecken und vielem mehr bestens versorgen.

Wandern auf dem Saint-Exupéry Weg ist ein rundes, gesundes Vergnügen, das Körper und Geist erfreut.
Die Zitate von Exupéry lehren uns tiefer zu sehen.

Sie wollen uns zeigen, wie man hinter der Hektik des Alltags und der Kälte menschlicher Beziehungen blicken kann. Das Geheimnis menschlicher Zusammengehörigkeit mündet in einem vom Einen auf den Andern überspringenden „lächelnden Verstehen“.

Herzerl Rundweg am Badsee / Beuren
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Herzerl Rundweg am Badsee / Beuren

Rund um den Badsee in Beuren spürt man die Romantik.
Auf dem Herzerl Rundweg kann man nicht nur die Natur rund um den Badsee in Beuren bestaunen, sondern auch hier und da ein "Herzerl"-Kunstwerk entdecken.

Spurensuche im Taufach-Fetzach-Moos / Beuren
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Spurensuche im Taufach-Fetzach-Moos / Beuren

Bei Isny-Beuren liegt das Naturschutzgebiet Taufach-Fetzach-Moos. Zwei kreisrunde Seen, der große und der kleine Ursee, prägen das Gebiet.
Zwischen den beiden Urseen hindurch führt ein Wanderweg ins eigentliche Hochmoor. Hier warten offene Bergkiefer- und Fichtenwälder aber auch interessante Moor-Regenerationskomplexe.

Spurensuche im Bodenmöser

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Spurensuche im Bodenmöser


Direkt an Isny grenzt das Naturschutzgebiet Bodenmöser. Es setzt sich aus 31 Feuchtgebieten zusammen, darunter das Riedmüllermoos und die Eisenharzer Heide. Die Bodenmöser sind einer der großflächigsten Moorkomplexe Süddeutschlands, die aufgrund ihrer extensiven Nutzung noch eine Reihe seltener Tier- und Pflanzenarten beherbergen. Mehrere Wanderwege führen durch die einzelnen Lebensräume.

Hölltobel / Gerstruben
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Hölltobel / Gerstruben

Das Hölltobel ist die Durchbruchsschlucht des Dietersbaches von seinem Talboden gegen das Haupttal der Trettach hinab. In der Literatur des 19. Jahrhunderts (Groß) findet man auch den Namen Gemsengrab, der an einen Jagdzwischenfall anknüpfte, den Förderreuther in seinem Buch "Bunte Blätter" beschreibt.

Wenn man den Weg von Gruben zum Christlessee läuft, erreicht man im Weiler Gottenried kurz nach dem Berggasthof Riefenkopf die Abzweigung, die in das Hölltobel hineinführt. Anfangs steigt das Weglein nur sanft durch die Wiese an, wird dann aber im Tobel immer steiler. Besonders eindrucksvoll ist eine Aussichtskanzel, von der man einen Blick auf einen der beiden großen Wasserfälle hat, durch den der Dietersbach in die Tiefe stürzt.

Der Steig durch den Hölltobel wurde schon vor 1900 durch den Verschönerungsverein Oberstdorf erstellt. Nachdem der Steig in den letzten Jahren sehr herunterkam und auch die imposanten Kanzeln wegen Baufälligkeit geschlossen werden mussten, hat sich der Verein der ehemaligen Rechtler seiner angenommen. 2011 soll er grundlegend renoviert und auch die beiden Kanzeln wieder hergestellt werden.

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Nordic Fitness Park

Nordic Walking für die ganze Famlie!
3 ausgeschilderte Nordic-Walking Strecken laden zum gemütlichen oder sportlichen Nordic Walking ein. Die Wege führen dabei, meist im Wald, an tollen Aussichtspunkten mit Blick auf das Alpenpanorama vorbei.

Naturerlebnisweg Bleicher Weiher
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Naturerlebnisweg Bleicher Weiher

Befestigte Wege mit geringer Steigung, begleitet von Rot- und Krummbach, verbinden Biesen- und Bleicher Weiher sowie mehrere Naturerlebnisstationen.
Entlang der barrierefreien, bestens für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer geeigneten Strecke geben neun Stationen auf Infotafeln und Erlebnisgeräten, z. B. "Waldtelefon", Aufschluss zu den Themen Moor, Wald, Angeln, Wasser und zur Tierwelt in der durchwanderten Weiherlandschaft. Sowohl am Bleicher- als auch am Biesenweiher führt eine barrierefreie Holzplattform aufs Wasser hinaus - ideal zur Beobachtung von Blesshuhn und Co!

 

Was kann man bei diesem Wetter im Allgäu noch unternehmen? (leicht bewölkt bei 2°C)

Allgäuer Freilichtbühne
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Allgäuer Freilichtbühne

Markt Altusried im Oberallgäu. Ein beschaulicher kleiner Ort in der Nähe Kemptens.
Auf den ersten Blick scheint es sich um eine Gemeinde zu handeln, wie sie überall im Südwesten Deutschlands zu finden ist. Folgt man aber dem Riedbach in Richtung Süden, ändert sich das schlagartig. Denn dann ist sie bereits von weitem zu sehen: die berühmte Freilichtbühne. Einem gewaltigen Fledermausflügel gleich überspannt ihr freitragendes Holzdach eine Tribüne, die nicht weniger als 2.500 Zuschauern Platz bietet. Hier werden sie alle drei Jahre aufgeführt, die berühmten Heldenepen. Hier trotzt unter anderem Andreas Hofer Napoleon, lauert Wilhelm Tell Landvogt Gessler auf, streift Robin Hood durch den Sherwood Forrest und führt die Jungfrau von Orleans die Franzosen zum Sieg gegen das englische Heer. Für die Freiheit kämpfen die Altusrieder mit Leib und Seele. Bis zu 600 von ihnen wirken vor und hinter den Kulissen ehrenamtlich mit – und das bereits seit 1879.

Seit dieser Zeit hat sich wenig geändert in Altusried. Nach wie vor gibt es nur einen wirklichen Hauptdarsteller: die Bevölkerung selbst. Eine eingeschworene Gruppe und exklusive Theatergemeinschaft. Ihre Mission: Menschen mit Herzblut und hohem Anspruch zu unterhalten. Für große Momente und unvergessliche Erlebnisse zu sorgen. Tradition mit Moderne zu verbinden, um so immer wieder Neues entstehen zu lassen. In einem Drei-Jahresrhythmus werden Freilichtspiele, Musicals und Märchen auf die Bühne gebracht. Dazwischen auch Opern, Operetten und Konzerte. Lohn der Arbeit: die Begeisterung der Zuschauer, die aus allen Teilen Europas zu diesem besonderen Kulturhighlight anreisen.

Werdensteiner Moos
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Werdensteiner Moos

Rund um das Moor führt ein Moorpfad mit Informationen zur Moorgeschichte, der Tier- und Pflanzenwelt des Moores und seiner Bedeutung für den Schutz der Biodiversität und des Klimas. Die sensiblen Bereiche im Zentrum des Moores können sich ungestört entwickeln. Kinder, Jugendliche und Erwachsene, naturkundlich Interessierte und Erholungssuchende können über diesen Weg den Lebensraum Moor auf naturverträgliche Weise entdecken.

Hölltobel / Gerstruben
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Hölltobel / Gerstruben

Das Hölltobel ist die Durchbruchsschlucht des Dietersbaches von seinem Talboden gegen das Haupttal der Trettach hinab. In der Literatur des 19. Jahrhunderts (Groß) findet man auch den Namen Gemsengrab, der an einen Jagdzwischenfall anknüpfte, den Förderreuther in seinem Buch "Bunte Blätter" beschreibt.

Wenn man den Weg von Gruben zum Christlessee läuft, erreicht man im Weiler Gottenried kurz nach dem Berggasthof Riefenkopf die Abzweigung, die in das Hölltobel hineinführt. Anfangs steigt das Weglein nur sanft durch die Wiese an, wird dann aber im Tobel immer steiler. Besonders eindrucksvoll ist eine Aussichtskanzel, von der man einen Blick auf einen der beiden großen Wasserfälle hat, durch den der Dietersbach in die Tiefe stürzt.

Der Steig durch den Hölltobel wurde schon vor 1900 durch den Verschönerungsverein Oberstdorf erstellt. Nachdem der Steig in den letzten Jahren sehr herunterkam und auch die imposanten Kanzeln wegen Baufälligkeit geschlossen werden mussten, hat sich der Verein der ehemaligen Rechtler seiner angenommen. 2011 soll er grundlegend renoviert und auch die beiden Kanzeln wieder hergestellt werden.

Dengelstein
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Dengelstein

Der Dengelstein gehört mit einer Höhe von über 8 Metern, einem Volumen von ca. 1400 Kubikmetern und einem Gewicht von 3700 Tonnen zu den größten noch erhaltenen Findlingen des Kemptner Waldes. Er wurde während des Hochglazials vor etwa 18.000 Jahren durch den Illergletscher vermutlich vom Rottachberg bis hierher in das Alpenvorland transportiert.

Er besteht aus tertiärem Konglomerat aus den Kojenschichten. Er ist jedoch nur ein Findling unter Tausenden, die zwischen Rottachberg und Kraftisried im Allgäu die größte bekannte Findlingsverteilung der nördlichen Ostalpen bilden.

Zu Zeiten der Kelten sollen am Dengelstein Pferde im Feuer geopfert worden sein, wodurch der Dengelstein auch als prähistorische Kultstätte bedeutend ist. Der Landstrich um den Dengelstein trug zu alamannischer Zeit den Namen Keltenstein.

Um den Dengelstein ranken sich einige Sagen. So soll der Teufel seine Sense am Dengelstein dengeln, wenn den Menschen Böses bevorstehe. Eine andere Sage erzählt, die boshafte Frau eines Bauern sei in dem Stein gefangen und müsse dort ihre Sense dengeln. Beide Sagen lassen sich vollständig auf Schautafeln in der Nähe des Steins nachlesen.

Bei der eisernen Konstruktion um den Dengelstein handelt es sich um ein Kunstwerk aus dem Jahr 1997.

Die Sage des Dengelsteins kommt im zweiten Band der Romanreihe Kommissar Kluftinger vor.

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