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Sulzberg

Sulzberg ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Oberallgäu und liegt rund zehn Kilometer südlich von Kempten (Allgäu).

Sulzberg
Burgruine Sulzberg
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Burgruine Sulzberg

Die Höhenburg liegt etwa 500 Meter südwestlich von Sulzberg auf einem bewaldeten 779 m ü. NN hohen Sandsteinhügel. Das Baumaterial wurde größtenteils am Ort abgebaut oder stammt aus der näheren Umgebung. Der südlich unterhalb der Ruine gelegene Bauernhof geht auf den ehemaligen Wirtschafts- bzw. Bauhof der Veste zurück.

Die hochmittelalterliche Burg wird von den Resten der Ringmauer bzw. Zwingeranlage des Spätmittelalters umgeben. Am besten hat sich der Südteil des Zwingers erhalten. Die Mauerreste sind allerdings größtenteils noch nicht saniert. Die Außenbefestigung war durch vier runde Artillerietürme bewehrt. Aus der südlichen Zwingermauer springt zusätzlich ein kleinerer, rechteckiger Schalenturm aus.

Im Westen ist der Hauptburg eine kleine Vorburg vorgelagert, deren niedrige Umfassungsmauer weitgehend erneuert ist. Der ursprüngliche Burgweg zog von Nordosten um das Vorwerk. Eine Brücke überspannte den tiefen Halsgraben vor der Hauptburg. Heute ist der Südbereich des Grabens weitgehend verschüttet, so dass man direkt in den Zwingerbereich der Hauptburg eintreten kann.

Im Norden schützte der mächtige, quadratische Bergfried das Tor. Die Bekrönung ist nur auf der Westseite noch original erhalten. Die sonstigen Mauerflächen wurden im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wieder aufgemauert. Wegen der umfangreichen Veränderungen durch den Burgverein sind baugeschichtliche Untersuchungen des Turmes nur noch sehr eingeschränkt möglich. Der ursprüngliche Hocheingang lag auf der Ostseite.

Über eine steile Rampe steigt man in den kleinen Burghof auf. Seit der Sanierung versperrt ein Gitter außerhalb der Öffnungszeiten den Zugang zum kleinen Burgmuseum im Bergfried. Der romantisierende hölzerne Torbau stammt ebenfalls aus dieser Zeit. Im Norden begrenzen die Reste des Palas den Hof. Dieser Bauteil entstand zusammen mit dem Bergfried um 1300, als die Burg nach Westen erweitert wurde.

Durch ein modernes Holztor betritt man den ältesten Bereich im Osten der Kernburg. Der sanierte Westgiebel des Hauptgebäudes ist noch etwa 14 Meter hoch. Im Norden erkennt man die Westwand des ursprünglichen Wohnturmes der hochmittelalterlichen Burganlage. Diese erste kleine Ursprungsburg war durch einen etwa vier Meter tiefen Halsgraben gesichert, der beim Ausbau um 1300 aufgefüllt wurde. Der halbrunde Turmstumpf am Ostende der Kernburg könnte die Burgkapelle beherbergt haben. Ende des 15. Jahrhunderts modernisierte man den Ostteil der Veste und erweiterte die Anlage zum „Schloss Sigmundsruh“.

Die Sanierung der großen Burgruine wird in Fachkreisen oft als zu rustikal kritisiert. Zahlreiche Ergänzungen und Ausmauerungen sind teilweise durch Putzbänder vom Originalbestand zu unterscheiden. Während der ersten Sanierungsmaßnahmen der Jahre 1984 bis 1990 wurden wichtige Originalbefunde undokumentiert beseitigt. Ab 1990 unterstützten und berieten Fachleute die Gemeinde und den Burgverein. Der Bereich der hochmittelalterlichen Kernburg war damals noch unberührt, so dass hier 1991/92 umfangreiche archäologische Untersuchungen durchgeführt werden konnten.

Die Ruine zählt heute zu den am besten erforschten und dokumentierten mittelalterlichen Burganlagen der Region. Trotz der anfangs etwas unglücklich durchgeführten Sanierungsmaßnahmen wurde hier eines der bedeutendsten Baudenkmäler des Allgäus durch das Engagement zahlreicher freiwilliger Helfer langfristig in seinem Bestand gesichert. Vor Sanierungsbeginn war besonders die Giebelwand hinter dem Bergfried akut substanzgefährdet.

 
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Erlebnis-Wanderweg

 
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Feuerwehrmuseum

 
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Kreislehrgarten Sulzberg

 

Was kann man bei diesem Wetter im Allgäu noch unternehmen? (überwiegend bewölkt bei 9°C)

Engelhaldepark
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Engelhaldepark

Der Engelhaldepark oder Landschaftspark Engelhalde ist eine Parkanlage mit einer Fläche von 12 ha östlich der Iller.

Im Park gibt es neben Spazierwegen und Liegewiesen einen etwa 6000 m² großen Weiher, ein Feuchtbiotop, zwei Kinderspielplätzen, eine Kneippanlage und eine Außenkletteranlage. Außerdem führt der Jakobus-Pilgerweg durch den Engelhaldepark. Der Park wird vom Bachtelbach durchflossen.

Spurensuche im Taufach-Fetzach-Moos / Beuren
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Spurensuche im Taufach-Fetzach-Moos / Beuren

Bei Isny-Beuren liegt das Naturschutzgebiet Taufach-Fetzach-Moos. Zwei kreisrunde Seen, der große und der kleine Ursee, prägen das Gebiet.
Zwischen den beiden Urseen hindurch führt ein Wanderweg ins eigentliche Hochmoor. Hier warten offene Bergkiefer- und Fichtenwälder aber auch interessante Moor-Regenerationskomplexe.

Bergbauernmuseum / Diepolz
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Bergbauernmuseum / Diepolz

Auf dem Gelände des Bergbauernmuseums sind verschiedene Vierbeiner und Federvieh zu finden. Sie stammen von alten Haustierrassen wie das Braunvieh vom Allgäuer Schlag, die Sulmtaler Hühner, die Allgäuer Bergschafe und die Schwäbisch-Hällischen Schweine ab.

Wasserfallweg
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Wasserfallweg

Der Nesselwanger Wasserfall an der 1575 Meter hohen Alpspitz ist ein sehr schönes Ausflugsziel für Wanderer, Naturliebhaber und Familien mit Kindern. Der Fall lässt sich von der Talstation der Alpspitzbahn aus bei einer gemütlichen Wanderung erreichen, die mit vielfältigen Landschaftsimpressionen und herrlichen Ausblicken auf das malerische Allgäu begeistert.

Sehr empfehlenswert bei einem Ausflug zur Alpspitze ist eine gemütliche Wanderung zum Nesselwanger Wasserfall, der von herrlicher Natur umgeben unterhalb der Mittelstation liegt. Solch eine Wanderung dauert rund anderthalb Stunden und kann mit einer gemütlichen Einkehr in der Enzianstube und einer rasanten Fahrt mit der Sommerrodelbahn abgeschlossen werden.

Dieser Erlebnisweg führt sanft bergauf durch eine faszinierende Allgäuer Berglandschaft und folgt einem kleinen Bach bis zum Fuße des Nesselwanger Wasserfalls. Nun bietet es sich an, auf der hier stehenden Ruhebank ein bisschen zu verweilen, dem Plätschern des herabfließenden Wassers zu lauschen und die vielfältigen Naturimpressionen zu genießen. Anschließend geht es den Holzsteig hinauf, der rechts neben dem Wasserfall errichtet wurde. Hier gilt es so einige Stufen zu überwinden, während neben einem das Wasser in die Tiefe strömt. Immer wieder gelangt man hier zu natürlichen Aussichtspunkten, die einen herrlichen Blick auf das malerische, weite Allgäu ermöglichen.

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