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StarzlachklammDauerhaft geschlossen
Die Starzlachklamm sollte sich kein Allgäu-Urlauber entgehen lassen.

Starzlachklamm

GoogleMap Starzlachklamm  Sonthofen.jpg
Webseite:http://www.starzlachklamm.de/
Adresse:Winkel, 87527 Sonthofen
Parkplatz vor Ort: ja
Kategorie: Natur
Preis: 1-5€
Zeitaufwand: halbtags
Wetterempfehlung: Schönwetter
Aktuelles Wetter vor Ort:Leichter Regen bei 14°C
Attribute:nicht barrierefreiBewirtung vor Ort vorhandenHunde erlaubt
Bewertung:5

Ein Naturereignis besonderer Art

Der natürliche Schöpfer der Klamm ist die Starzlach, die zwischen Grünten und Wertacher Horn in 1070m entspringt und von zahlreichen Rinnsalen gespeist wird.

Seit Jahrtausenden sucht die Starzlach ihren Weg über Felsabstürze und zwängt sich durch kesselförmige Wassermühlen in die Klamm.

Die Anfänge der Klamm

Erst im Jahr 1932 wurde die Starzlachklamm erschlossen. Die Anfänge der Starzlachklamm enstanden als die Starzlach ihr natürliches Flussbett in einer Felsspalte fand, die durch tektonische Bewegungen der Erdkruste entstanden ist.

Nummulitenklamm

Die Starzlachklamm gilt als Nummulitenklamm. Das lateinische Wort „nummus“ bedeutet Münze. Gemeint sind damit die münzenförmigen Tierreste mit Kalkschalen, die im Mitteloligozän bei der Alpenbildung vor etwa 30 Millionen Jahren im Meeresschlamm verschwanden.

Geologen und Petrographen finden in der Klamm neben Stadschiefer und Erzkalken rund 15 verschiedene Arten von Nummuliten. Darunter finden sich in der Starzlachklamm auch Versteinerungen der seltenen Krabbe „Xanthopsis sonthofenensis“.

Rast und Abstecher

Zu gemütlicher Rast und zu einer guten Allgäuer Brotzeit lädt der Klammwirt ein. Am Ende der Klamm (vor der Starzlachbrücke) geht es links hinauf zur Alpe Topfen und zum Berggasthof Alpenblick (ca. 30-40 Min.). Der Rückweg zum Parkplatz Winkel erfolgt über den alten Erzweg/Nothaldeweg. Ein lohnender Abstecher ab Berggasthof Alpenblick sind die Erzgruben.

Die Nebenklamm

Markantes Kennzeichen der Starzlachklamm sind die hohe wildromantische Nebenklamm, der imposante Einbruch des torartigen Felsdaches und die trockenen Wassermühlen. Die sogenannten Wassermühlen entstehen durch in Löcher gefallene Steine, die vom Wasser herumgewirbelt werden. Über die Jahrtausende werden so Hohlräume in den Fels geschliffen.

Ein weiterer Rundweg

Man überquert die obere Starzlachbrücke und wandert über den Berghofer Wald in Richtung Schießplatz zum Parkplatz (ca. 45 Min. Gehzeit). Eine Wanderung, ganz gleich welche Richtung man einschlägt, die sich immer lohnt. Seit der Wiedereröffnung im Jahre 1948 durchwanderten bis 1994 über eine Million Gäste und Einheimische die Klamm und es kommen jährlich über 50.000 Besucher hinzu. Noch ein Geheimtipp: Im Hochsommer ist der „Gumpen“ beim Wasserfall herrlich zum Baden und für Kinder immer ein unvergeßliches Abenteuer.

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Marcus26.11.2018 15:40:05
5
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Starzlachklamm: weitere Bilder

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Was kann man bei diesem Wetter im Allgäu noch unternehmen? (Leichter Regen bei 14°C)

Mythenweg
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Mythenweg

Der Mythenweg von der Waldgaststätte „Zum Tobias“ zum Naturdenkmal „Dengelstein“ verspricht Sagenhaftes: auf der Bühne der Natur treten Allgäuer Sagengestalten hervor und erzählen ihre Geschichten. Man begegnet Irrlichern, dem Hoibarle und sogar dem Drachen vom verwunschenen Dengelstein.

Schon auf dem Weg zum sagenumwobenen Dengelstein spaziert man hier und dort immer wieder an kleineren Findlingen aus der Eiszeit vorbei.

Der Mythenweg schließt an den Schwäbischen Jakobsweg und den Kunstweg Betzigau an.

Allgäuer Volkssternwarte
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Allgäuer Volkssternwarte

Seit über 50 Jahren gibt es südwestlich von Ottobeuren die Allgäuer Volkssternwarte Ottobeuren. Gerade erst wurden das Gebäude erweitert um den Besuchern noch besser und vielfältiger den Allgäuer Sternenhimmel mit all seinen Schätzen wie Mond, Planeten, Galaxien und Nebeln zeigen zu können.
Bei schönem Wetter können die neugierigen Besucher mit den Teleskopen der Sternwarte diese Objekte natürlich auch beobachten.

Wasserfallweg
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Wasserfallweg

Der Nesselwanger Wasserfall an der 1575 Meter hohen Alpspitz ist ein sehr schönes Ausflugsziel für Wanderer, Naturliebhaber und Familien mit Kindern. Der Fall lässt sich von der Talstation der Alpspitzbahn aus bei einer gemütlichen Wanderung erreichen, die mit vielfältigen Landschaftsimpressionen und herrlichen Ausblicken auf das malerische Allgäu begeistert.

Sehr empfehlenswert bei einem Ausflug zur Alpspitze ist eine gemütliche Wanderung zum Nesselwanger Wasserfall, der von herrlicher Natur umgeben unterhalb der Mittelstation liegt. Solch eine Wanderung dauert rund anderthalb Stunden und kann mit einer gemütlichen Einkehr in der Enzianstube und einer rasanten Fahrt mit der Sommerrodelbahn abgeschlossen werden.

Dieser Erlebnisweg führt sanft bergauf durch eine faszinierende Allgäuer Berglandschaft und folgt einem kleinen Bach bis zum Fuße des Nesselwanger Wasserfalls. Nun bietet es sich an, auf der hier stehenden Ruhebank ein bisschen zu verweilen, dem Plätschern des herabfließenden Wassers zu lauschen und die vielfältigen Naturimpressionen zu genießen. Anschließend geht es den Holzsteig hinauf, der rechts neben dem Wasserfall errichtet wurde. Hier gilt es so einige Stufen zu überwinden, während neben einem das Wasser in die Tiefe strömt. Immer wieder gelangt man hier zu natürlichen Aussichtspunkten, die einen herrlichen Blick auf das malerische, weite Allgäu ermöglichen.

Burgenwelt Ehrenberg / Reutte
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Burgenwelt Ehrenberg / Reutte

Die Ruine der Burg Ehrenberg liegt in 1100 m Höhe südlich über Reutte im Außerfern in Tirol. Die Burgruine ist der Mittelpunkt eines der bedeutendsten Festungsensembles Mitteleuropas. Die Burg wird von der barocken Festung Schlosskopf überragt, unterhalb sperrt die Ehrenberger Klause das Tal. Östlich der Bundesstraße vervollständigt das Fort Claudia das Befestigungssystem.

Die Höhenburg wurde auf einem felsigen Hügel über dem Aufstieg zum Heiterwanger See angelegt. Der unregelmäßige Verlauf der Ringmauer passt sich an das Bergplateau an. Die rechteckige Kernburg liegt erhöht auf einem Felsstock, dem eine Torbefestigung vorgelegt wurde. Nordöstlich sichert ein restaurierter Artillerieturm die Anlage. Die Burg ist durch lange Schenkelmauern mit der Klause und der Festung auf dem Schlosskopf verbunden. Den Schlossanger zwischen der Burg und dem Schlossberg sichert ein Hornwerk des 18. Jahrhunderts.

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