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Sehenswürdigkeiten

Überall gibt’s was zu sehen

Das Allgäu bietet uns in nahezu jedem Ort großartige Sehenswürdigkeiten, historische Denkmäler oder einzigartige Naturschauspiele.

Überall bieten sich hier Möglichkeiten zum Staunen und Wundern. Die Schönheit des Allgäus spiegelt sich in Burgen, Schlössern und Tobeln, Mooren oder den Alpen wieder.

Oft sind es aber auch gerade die ruhigen Flecken im Allgäu, die ihren eigenen Reiz haben und dennoch die volle Pracht unserer Region zeigen.

Überall gibt’s was zu sehen
Allgäuer Sehenswürdigkeiten

Allgäuer Sehenswürdigkeiten

Wer wirklich viel erleben will, macht Urlaub im Allgäu. Egal ob Wandern oder Sightseeing. Im Allgäu ist immer etwas geboten.

Die große Anzahl an Ausflugszielen zeigt, dass das Allgäu nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder mehr als geeignet ist. Unsere Kinder lieben die Natur und somit auch unser Allgäu.

Geschichte und Natur

Im Allgäu kann man stundenlang in der spannenden Geschichte unserer Vorfahren versinken oder einfach nur die Schönheit der Natur, unserer Wälder und der Alpen genießen.

In jedem Ort gibt es hier alte Häuser, Rathäuser, oft auch gut erhaltene Burgruinen oder Schlösser. Außerhalb der Städte finden sich düstere Moore, tiefe Tobel, saftige Wiesen und weite Seen.

Spannung, Entspannung und Lebensfreude erlebt man nur im Allgäu.

Geschichte und Natur
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Burgruine Rothenstein

Die Burgruine Rothenstein liegt nah der Grenze von Unterallgäu und Oberallgäu. Mit dem Auto ist Sie über Bad Grönenbach Richtung Legau zu erreichen. Das Auto kann man problemlos in der kleinen Ortschaft Rothenstein abstellen. Von dort beginnt dann der ca. 0,5h bis 1h Aufstieg zur Burgruine. Der Aufstieg ist dabei auf einer kleinen Teer-Nebenstraße auf der sehr selten Fahrzeuge fahren.

Nach einem Besuch der Burgruine empfiehlt sich noch ein kleiner Besuch bei der nahe gelegenen Kneippanlage.

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Burg Meersburg / Meersburg

Schloss Neuschwanstein
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Schloss Neuschwanstein

Sieben Wochen nach dem Tod König Ludwigs II. wurde Neuschwanstein im Jahr 1886 dem Publikum geöffnet. Der menschenscheue König hatte die Burg erbaut, um sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen – jetzt wurde sein Refugium zum Publikumsmagneten.

Neuschwanstein gehört heute zu den meistbesuchten Schlössern und Burgen Europas. Rund 1,4 Millionen Menschen jährlich besichtigen „die Burg des Märchenkönigs“. Im Sommer drängen sich im Durchschnitt täglich mehr als 6.000 Besucher durch Räume, die für einen einzigen Bewohner bestimmt waren.

Die idyllische Lage von Neuschwanstein ist einmalig.

Burgruine Sulzberg
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Burgruine Sulzberg

Die Höhenburg liegt etwa 500 Meter südwestlich von Sulzberg auf einem bewaldeten 779 m ü. NN hohen Sandsteinhügel. Das Baumaterial wurde größtenteils am Ort abgebaut oder stammt aus der näheren Umgebung. Der südlich unterhalb der Ruine gelegene Bauernhof geht auf den ehemaligen Wirtschafts- bzw. Bauhof der Veste zurück.

Die hochmittelalterliche Burg wird von den Resten der Ringmauer bzw. Zwingeranlage des Spätmittelalters umgeben. Am besten hat sich der Südteil des Zwingers erhalten. Die Mauerreste sind allerdings größtenteils noch nicht saniert. Die Außenbefestigung war durch vier runde Artillerietürme bewehrt. Aus der südlichen Zwingermauer springt zusätzlich ein kleinerer, rechteckiger Schalenturm aus.

Im Westen ist der Hauptburg eine kleine Vorburg vorgelagert, deren niedrige Umfassungsmauer weitgehend erneuert ist. Der ursprüngliche Burgweg zog von Nordosten um das Vorwerk. Eine Brücke überspannte den tiefen Halsgraben vor der Hauptburg. Heute ist der Südbereich des Grabens weitgehend verschüttet, so dass man direkt in den Zwingerbereich der Hauptburg eintreten kann.

Im Norden schützte der mächtige, quadratische Bergfried das Tor. Die Bekrönung ist nur auf der Westseite noch original erhalten. Die sonstigen Mauerflächen wurden im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wieder aufgemauert. Wegen der umfangreichen Veränderungen durch den Burgverein sind baugeschichtliche Untersuchungen des Turmes nur noch sehr eingeschränkt möglich. Der ursprüngliche Hocheingang lag auf der Ostseite.

Über eine steile Rampe steigt man in den kleinen Burghof auf. Seit der Sanierung versperrt ein Gitter außerhalb der Öffnungszeiten den Zugang zum kleinen Burgmuseum im Bergfried. Der romantisierende hölzerne Torbau stammt ebenfalls aus dieser Zeit. Im Norden begrenzen die Reste des Palas den Hof. Dieser Bauteil entstand zusammen mit dem Bergfried um 1300, als die Burg nach Westen erweitert wurde.

Durch ein modernes Holztor betritt man den ältesten Bereich im Osten der Kernburg. Der sanierte Westgiebel des Hauptgebäudes ist noch etwa 14 Meter hoch. Im Norden erkennt man die Westwand des ursprünglichen Wohnturmes der hochmittelalterlichen Burganlage. Diese erste kleine Ursprungsburg war durch einen etwa vier Meter tiefen Halsgraben gesichert, der beim Ausbau um 1300 aufgefüllt wurde. Der halbrunde Turmstumpf am Ostende der Kernburg könnte die Burgkapelle beherbergt haben. Ende des 15. Jahrhunderts modernisierte man den Ostteil der Veste und erweiterte die Anlage zum „Schloss Sigmundsruh“.

Die Sanierung der großen Burgruine wird in Fachkreisen oft als zu rustikal kritisiert. Zahlreiche Ergänzungen und Ausmauerungen sind teilweise durch Putzbänder vom Originalbestand zu unterscheiden. Während der ersten Sanierungsmaßnahmen der Jahre 1984 bis 1990 wurden wichtige Originalbefunde undokumentiert beseitigt. Ab 1990 unterstützten und berieten Fachleute die Gemeinde und den Burgverein. Der Bereich der hochmittelalterlichen Kernburg war damals noch unberührt, so dass hier 1991/92 umfangreiche archäologische Untersuchungen durchgeführt werden konnten.

Die Ruine zählt heute zu den am besten erforschten und dokumentierten mittelalterlichen Burganlagen der Region. Trotz der anfangs etwas unglücklich durchgeführten Sanierungsmaßnahmen wurde hier eines der bedeutendsten Baudenkmäler des Allgäus durch das Engagement zahlreicher freiwilliger Helfer langfristig in seinem Bestand gesichert. Vor Sanierungsbeginn war besonders die Giebelwand hinter dem Bergfried akut substanzgefährdet.

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