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Hohes SchlossDauerhaft geschlossen
Die Form des Schlosses wurde maßgeblich durch dessen Lage auf dem Nagelfluhfelsen bestimmt.

Hohes Schloss

GoogleMap Hohes Schloss  Bad Groenenbach
Adresse:Pappenheimerstraße 4, 87730 Bad Grönenbach
Parkplatz vor Ort: ja
Kategorie: Sehenswürdigkeit
Preis: kostenfrei
Wetterempfehlung: Schönwetter
Aktuelles Wetter vor Ort:Leichter Regen bei 26°C
Attribute:Zugang mit Kinderwagen möglichbarrierefrei
Bewertung:

Das Wahrzeichen Bad Grönenbachs

Das Hohe Schloss ist das Wahrzeichen des mittelschwäbischen Kneipp-Kurortes Bad Grönenbach im Landkreis Unterallgäu. Es steht auf einer steilen Bergnase am Westrand der Ortschaft auf einem Nagelfluhfelsen. Das Hohe Schloss in Bad Grönenbach steht auf der Denkmalliste des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege.

Eine Schlossbesichtigung ist nicht bzw. nur bei gelegentliche Führungen möglich.

Geschichte

Das Hohe Schloss zu Bad Grönenbach ist um einen Nagelfluhfelsen gebaut. Einzelne Baubestandteile sind aus diesem herausgearbeitet, was im ersten Stock noch an Resten der Felswand ersichtlich ist.

Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde der älteste Teil des Schlosses um 1280 von Heinrich Ludwig von Rothenstein an Stelle einer früheren Fliehburg errichtet. Letztere diente bis 1260 den Herren von Grönenbach als Sitz. In diesem ersten Bauabschnitt war das Schloss um zwei Geschosse niedriger als heute.

Anlässlich einer Schlossrenovierung in den 1940er Jahren konnten auf der Westseite drei Bauabschnitte identifiziert werden, der Nagelfluhbau aus dem 12. Jahrhundert mit drei Fensterreihen, der Ziegelbau aus dem 14. Jahrhundert mit weiteren drei Fensterreihen und die fürstäbtliche Verlängerung mit einer Fensterreihe um 1700. Nach dem Tod Ludwig von Rothensteins gelangte das Schloss 1482 in den Besitz derer von Pappenheim. Während des Bauernkrieges wurde es 1525 belagert und beschädigt. 1612/1613 ging das Schloss durch Erbschaft an die Fugger von Kirchberg-Weißenhorn. 1690 ließ Paul Fugger den nordöstlichen Anbau errichten. 1695 ging das Schloss an das Fürststift Kempten zurück, welches es zuvor als Lehen vergeben hatte. Im Spanischen Erbfolgekrieg wurde das Hohe Schloss 1703 von bayerischen und französischen Truppen gestürmt.

Die Gebäude werden von der Gemeinde für Ausstellungen, Führungen, Konzerte, Vorträge, Feste und standesamtliche Trauungen genutzt. 1998 wurde um das Schloss ein Kreislehrgarten angelegt.

Besonderheit

Eine unscheinbare Besonderheit ist das Dach des Schlosses. Das Dach hat eine Art U-Form. Durch diese Form trotz das Schloss jedem Sturm, bereits seit Jahrhunderten.

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La Salette
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Im Hügelland westlich von Niedersonthofen entspringt der Schrattenbach. Auf seinem Weg zum Niedersonthofener See durchfließt er den Falltobel und stürzt dabei über einen etwa 10m hohen Wasserfall.

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Burgruine Kalden
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Burgruine Kalden

Die Höhenburg stand auf einem Vorgebirge über der Iller und wurde nach Westen von einem Tobel gesichert. Geologische Instabilität führte schon im Mittelalter zu Felsrutschungen an der Burg Alt-Kalden, von der heute nur noch ein schmaler Grat zeugt.

Ein fast 30 Meter breiter Halsgraben trennte den Burgplatz von der Hochebene ab. Der Zugang zum Burgplateau wird von einem Rundturm flankiert. Er zeigt ein gut gereihtes Mischmauerwerk aus flachen Geröllsteinen, Nagelfluhbrocken und Sandsteinbruch.

Die Innenwand im ersten Stock besteht aus Bachsteinen. Die außerhalb der Ringmauer liegende Tür ersetzt eine ältere Schießscharte. Erdgeschoss und erster Stock waren flach gedeckt und weisen je drei Schlitzscharten auf. Seitlich erkennt man die etwa 4 m hohen Verzahnungen einer Ringmauer. Weitere Mauerreste finden sich westlich des Turmes. Parallel verlaufende Mauerzüge weisen auf hausartige Bauten.

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