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Erlebnispark TripsdrillDauerhaft geschlossen
Originalität im „Schwabenländle“

Erlebnispark Tripsdrill

GoogleMap Erlebnispark Tripsdrill  Cleebronn.jpg
Webseite:https://tripsdrill.de
Adresse:Natur-Resort Tripsdrill, 74389 Cleebronn
Parkplatz vor Ort: ja
Kategorie: Vergnügungspark
Preis: ueber 20€
Zeitaufwand: ganztags
Wetterempfehlung: Schönwetter
Aktuelles Wetter vor Ort:leicht bewölkt bei 5°C
Attribute:Zugang mit Kinderwagen möglichbarrierefreiBewirtung vor Ort vorhandenWohnmobilstellplatz/-parkplatz vorhandenHunde erlaubt
Bewertung:

Idyllisch gelegen zwischen Wäldern und Weinbergen

Das ist Tripsdrill, der erste Erlebnispark Deutschlands. Das familiengeführte Unternehmen bietet Spaß für Groß und Klein. Der schwäbische Freizeitpark – 2015 als Europe’s Best Amusement Park“ mit dem European Star Award ausgezeichnet – liegt weniger als eine Autostunde von Stuttgart entfernt.

Seit den Ursprüngen im Jahr 1929 sind hier 100 originelle Attraktionen entstanden –
darunter die Holzachterbahn „Mammut“ und die Katapult-Achterbahn „Karacho“ –zwei der Highlights für große Besucher. Doch auch die Kleinen kommen in Tripsdrill voll auf ihre Kosten, denn viele der Attraktionen sind speziell für sie konzipiert. Das „Gaudi-Viertel“ in der Dorfstraße ist ein überdimensionales Spielzimmer und bietet Kletter- und Rutschmöglichkeiten bei jedem Wetter. Viele der Attraktionen sind getreu dem Motto „Schwaben anno 1880“ thematisiert und ganz nebenbei gibt es Wissenswertes zum mit nach Hause nehmen: ob über den Weinbau, die schwäbischen Hausfrauen oder das traditionelle Handwerk. Und weil Tripsdrill seinen Ursprung in der Gastronomie hat, wird sehr viel Wert auf die Qualität der Speisen gelegt. Das eigene „Gasthaus zur Altweibermühle“, ein Service-Restaurant, ist bekannt für die ausgezeichnete regionale Küche und seine Wildspezialitäten – allesamt hausgemacht nach Großmutters Originalrezept. Ganz neu ist das Restaurant „Zur Werksküche“ – im Stil eines alten Fabrikgebäudes gebaut – direkt neben der Katapult-Achterbahn „Karacho“.

Im Wildparadies Tripsdrill gleich nebenan warten Polarwölfe, Bären und zahlreiche in Europa heimische Tierarten auf Besucher. Hautnah kann man sie bei einer Fütterungsrunde mit dem Wildhüter erleben. Auch Weißkopfseeadler, Geier und Eulen gehören zum Bestand des naturnahen Wildparks. Die Falknerei lädt zu einem Rundgang oder einer Flugvorführung am Nachmittag ein. In Freigehegen kommt man verschiedenen Hirscharten ganz nah und kann diese sogar selbst füttern. Für alle, die Natur mit allen Sinnen erleben wollen, gibt es Walderlebnispfad, Barfußpfad und einen Abenteuerspielplatz zum Austoben.

Das Übernachtungsangebot im Natur-Resort Tripsdrill ist einzigartig und abenteuerlich zugleich. Direkt am Wildparadies laden komfortable Schäferwagen und – versteckt im Wald – originelle Baumhäuser zur Übernachtung ein. Die Schäferwagen bieten Platz für bis zu 5 Personen. Zur Ausstattung gehören eine kleine Sitzecke mit Flachbild-TV sowie Kühlschrank, Waschgelegenheit und Heizung. Duschen und WCs stehen in einem modernen Badehaus zentral zur Verfügung. Die hochwertig ausgestatteten Baumhäuser für 2-4 Personen bzw. für 5-6 Personen bieten Hotelkomfort mit Aufenthalts- und Schlafbereich, Sitzecke mit Flachbildfernseher, Kaffeemaschine und Kühlschrank sowie einem eigenen Sanitärbereich mit Dusche und WC. Für wohlige Wärme sorgt eine Fußbodenheizung; auch WLAN steht kostenfrei zur Verfügung. Von der Veranda aus kann man am Abend die Wölfe heulen hören – ein eindrucksvolles Erlebnis!

Wildparadies Tripsdrill

1972 öffnete das Wildparadies Tripsdrill erstmals seine Tore – und die Leute kamen in Scharen. Auch heute ist hier tierisch viel los: Gut 40 Tierarten sind auf 47 Hektar Fläche zu Hause. Zu den Lieblingen gehören die arktischen Wölfe sowie die europäischen, die unter anderem zu sehen bei der spannenden Wildfütterung. Das Wildparadies gehört zum Erlebnispark Tripsdrill und liegt etwa zehn Gehminuten entfernt. Während der Hauptsaison gelangen Besucher bequem mit dem Zügle „Schnaufender Trullaner“ zum Wildpark. Und der hat auch im Winter geöffnet – an Wochenenden, Ferien- und Feiertagen.

Tierische Tradition …
Die Haltung von Tieren besitzt in Tripsdrill schon Tradition. Bereits 1956 gründete Kurt Fischer, Vater der heutigen Besitzer, einen Tierpark direkt neben der Altweibermühle. 1970 kamen dann die Oberforstdirektion Stuttgart und die Gemeinde Cleebronn auf die Betreiberfamilie Fischer zu. Sie waren der Ansicht, ein naturnaher Wildpark könne den Fremdenverkehr in der Region beleben. Gesagt, getan! Das war der Anfang vom großen Wildparadies. Zwei Jahre später startete hier der Betrieb, mit anfangs 35 Hektar. Mittlerweile umfasst der Wildpark 47 Hektar Gelände, auf dem rund 40 Tierarten großzügig und artgerecht gestalteten Lebensraum finden.

Tierisch nah dran …
Gleich zu Beginn des Rundwegs im Wildparadies können die Besucher einige Wildtiere hautnah erleben. Denn der Fußweg führt durch Freigehege direkt am Damwild, Dybowski- und Sikawild vorbei. Und das Beste: Die Besucher können die Tiere auch streicheln und sich das Futter aus der Hand fressen lassen. In einem weiteren Gehege warten Muntjaks auf Besucher. Diese scheuen Zwerghirsche sind im Südostasiatischen Raum beheimatet und mit ein wenig Geduld kommen auch sie auf die Besucher zu.

Tierisch viel Hunger …
Täglich um 14.30 Uhr – bis auf freitags – zeigen die europäischen Wölfe im Wildparadies, wie viel Hunger sie haben. Bei der Fütterungsrunde lernen die Besucher das Verhalten und die Lebensweise der verschiedenen Tiere kennen. Der letzte Wolf in Württemberg wurde 1847 geschossen. Im Jahr 1992 wurde diese Region mit europäischen Wölfen wieder besiedelt, als die Tiere ins Wildparadies einzogen. Ebenfalls Teil der Fütterung sind die Luchse und Wildkatzen im Nachbargehege sowie die Braunbären.

Tierisch beeindruckend …
Knapp über den Köpfen der Besucher fliegen Weißkopfseeadler, Rotmilan und Geier bei der Flugvorführung auf der Falknertribüne – täglich um 15.30 Uhr, in der Hochsaison zusätzlich bereits um 11.30 Uhr. Die Tribüne bietet Steh- und Sitzplätze für bis zu 1400 Vogelfreunde sowie einen guten Blick über das Areal der Falknerei. Besucher können hier vorbei spazieren an den geräumigen Volieren und die Vögel beobachten, wie den Sperbergeier, den Schwarzmilan oder den Wüstenbussard. In den Volieren existieren genügend artgerechte Stell-, Nist- und Bademöglichkeiten. Schließlich sollen sich die Tiere wohlfühlen und für Greifvogelnachwuchs sorgen. In der Flugvorführung erklärt Roland Werner die Arbeit mit seinen Schützlingen. Tägliches Training ist erforderlich, um einen Vogel für die Falknerei auszubilden – Vertrauen zwischen Mensch und Tier steht dabei an erster Stelle.

Tierisch angriffslustig …
In den 90er Jahren hielten Raubkatzen Einzug ins Wildparadies – die Luchse. Ihr Gehege befindet sich nur einen Wildkatzensprung von den Wölfen und Bären entfernt – und auch sie gehören zum festen Programm bei der Wildfütterung. Erkennungsmerkmale der katzenartigen Vierbeiner sind vor allem die Ohrbüschel, die langen Beine, der kurze Schwanz und der Backenbart. Der Luchs ist für seinen Überraschungsangriff bekannt: Anschleichen, anspringen und gezielt zubeißen.
Tierische Spannweite …
Hautnah erleben Besucher Adler und Geier In einer Voliere von 1.200 Quadratmetern. Hier haben die Vögel jede Menge Platz, ihre Spannweite zu zeigen und zum ungestörten Flug anzusetzen. Sie gehören zu einer der größten Greifvogelkolonien Deutschlands. Ein weiteres Greifvogelpaar – die Weißkopfseeadler – lebt in einer eigenen Voliere. Sie sind das Wappentier der USA.

Tierisch frech …
In einem nahe gelegenen Gehege zeigen sich die Waschbären und Frettchen von ihrer besten Seite. Frech und ganz flink sichern sie sich ihr Futter, bevor ein anderer kommt. In einem Gehege mit Kletterbäumen und heimischen Pflanzen können sich die Vierbeiner nach Herzenslust austoben – ein putziger Anblick für große und kleine Besucher.

Tierisch lehrreich …
Im Wildparadies können Schulklassen oder Familien mit Kindern einiges lernen. Der Walderlebnispfad vermittelt mit über 20 Stationen das Ökosystem Wald pädagogisch fundiert. Dazu dienen Spielgeräte, Ausstellungsstücke und Lehrtafeln, die über Pflanzen und Tiere informieren. Wie stellt man das Alter eines Baumes fest oder aus welchen Regionen stammen die Wildtiere? Auf spielerische Art und mit viel Spaß betätigen die Besucher alle Sinne und erleben die Natur ganzheitlich.

Tierisch gesund …
Zu den pädagogischen Angeboten zählt auch der Barfuß-Pfad, den die Umweltakademie Baden-Württemberg auszeichnete: „Natur mit allen Sinnen kennenlernen, entdecken und schützen. Sinnvolle Freizeitgestaltung, empfohlen von der Umweltakademie Baden-Württemberg“. Über 150 Meter gilt es, barfuß verschiedene Materialien zu spüren und zu entdecken. Angefangen bei Rindenmulcharten über Splitt, Kies und Pflaster bis hin zu Baumstämmen – es kommt einiges auf die Füße zu. Nach dem Barfußmarsch kann man sich die Füße gleich an Ort und Stelle mit kaltem Wasser reinigen, das fördert zudem die Durchblutung.

Tierisch austoben …
Auf dem Abenteuerspielplatz können sich die Kinder so richtig austoben. Ob an der Seilbahn oder auf der Wippe, den Talenten sind keine Grenzen gesetzt. Und wer zwischendurch noch Tiere streicheln möchte, geht ein paar Schritte weiter zum Streichelzoo. Hier freuen sich Ziegen über einige Streicheleinheiten.

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Erlebnispark Tripsdrill: weitere Bilder

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Was kann man bei diesem Wetter im Allgäu noch unternehmen? (Klarer Himmel bei 5°C)

Burgruine Sulzberg
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Burgruine Sulzberg

Die Höhenburg liegt etwa 500 Meter südwestlich von Sulzberg auf einem bewaldeten 779 m ü. NN hohen Sandsteinhügel. Das Baumaterial wurde größtenteils am Ort abgebaut oder stammt aus der näheren Umgebung. Der südlich unterhalb der Ruine gelegene Bauernhof geht auf den ehemaligen Wirtschafts- bzw. Bauhof der Veste zurück.

Die hochmittelalterliche Burg wird von den Resten der Ringmauer bzw. Zwingeranlage des Spätmittelalters umgeben. Am besten hat sich der Südteil des Zwingers erhalten. Die Mauerreste sind allerdings größtenteils noch nicht saniert. Die Außenbefestigung war durch vier runde Artillerietürme bewehrt. Aus der südlichen Zwingermauer springt zusätzlich ein kleinerer, rechteckiger Schalenturm aus.

Im Westen ist der Hauptburg eine kleine Vorburg vorgelagert, deren niedrige Umfassungsmauer weitgehend erneuert ist. Der ursprüngliche Burgweg zog von Nordosten um das Vorwerk. Eine Brücke überspannte den tiefen Halsgraben vor der Hauptburg. Heute ist der Südbereich des Grabens weitgehend verschüttet, so dass man direkt in den Zwingerbereich der Hauptburg eintreten kann.

Im Norden schützte der mächtige, quadratische Bergfried das Tor. Die Bekrönung ist nur auf der Westseite noch original erhalten. Die sonstigen Mauerflächen wurden im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wieder aufgemauert. Wegen der umfangreichen Veränderungen durch den Burgverein sind baugeschichtliche Untersuchungen des Turmes nur noch sehr eingeschränkt möglich. Der ursprüngliche Hocheingang lag auf der Ostseite.

Über eine steile Rampe steigt man in den kleinen Burghof auf. Seit der Sanierung versperrt ein Gitter außerhalb der Öffnungszeiten den Zugang zum kleinen Burgmuseum im Bergfried. Der romantisierende hölzerne Torbau stammt ebenfalls aus dieser Zeit. Im Norden begrenzen die Reste des Palas den Hof. Dieser Bauteil entstand zusammen mit dem Bergfried um 1300, als die Burg nach Westen erweitert wurde.

Durch ein modernes Holztor betritt man den ältesten Bereich im Osten der Kernburg. Der sanierte Westgiebel des Hauptgebäudes ist noch etwa 14 Meter hoch. Im Norden erkennt man die Westwand des ursprünglichen Wohnturmes der hochmittelalterlichen Burganlage. Diese erste kleine Ursprungsburg war durch einen etwa vier Meter tiefen Halsgraben gesichert, der beim Ausbau um 1300 aufgefüllt wurde. Der halbrunde Turmstumpf am Ostende der Kernburg könnte die Burgkapelle beherbergt haben. Ende des 15. Jahrhunderts modernisierte man den Ostteil der Veste und erweiterte die Anlage zum „Schloss Sigmundsruh“.

Die Sanierung der großen Burgruine wird in Fachkreisen oft als zu rustikal kritisiert. Zahlreiche Ergänzungen und Ausmauerungen sind teilweise durch Putzbänder vom Originalbestand zu unterscheiden. Während der ersten Sanierungsmaßnahmen der Jahre 1984 bis 1990 wurden wichtige Originalbefunde undokumentiert beseitigt. Ab 1990 unterstützten und berieten Fachleute die Gemeinde und den Burgverein. Der Bereich der hochmittelalterlichen Kernburg war damals noch unberührt, so dass hier 1991/92 umfangreiche archäologische Untersuchungen durchgeführt werden konnten.

Die Ruine zählt heute zu den am besten erforschten und dokumentierten mittelalterlichen Burganlagen der Region. Trotz der anfangs etwas unglücklich durchgeführten Sanierungsmaßnahmen wurde hier eines der bedeutendsten Baudenkmäler des Allgäus durch das Engagement zahlreicher freiwilliger Helfer langfristig in seinem Bestand gesichert. Vor Sanierungsbeginn war besonders die Giebelwand hinter dem Bergfried akut substanzgefährdet.

Allgäuer Burgenmuseum
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Allgäuer Burgenmuseum

Die Kemptener Kultur-Standorte liegen dicht beieinander. Als Zeugen unterschiedlichster Zeiten erzählen sie von der einzigartigen Stadtgeschichte Kemptens und den kulturellen Besonderheiten des Allgäus. Die ungewöhnliche Zeitreise und abwechslungsreiche Spurensuche in vergangene Zeiten ist ein Erlebnis für die ganze Familie!

Burgruine Hopfen
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Burgruine Hopfen

Historisch fassbar wir die Burg 1146. Bald nach 1191 kam die Burg in Besitz des Hochstiftes Aufsburg. Dieses unterhielt hier bis zum Bau des Hohen Schlosses in Füssen im Jahr 1322 das Propstamt (Verwaltungssitz) Füssen. Danach setzte schleichend der bauliche Niedergang ein. Bereits im frühen 17. Jahrhundert verzeichnen die Landkarten hier keine Burg mehr.

1701/02 brach man die Burgruine zum Umbau des Klosters St. Mang in Füssen, wobei man angeblich über 1000 Karrenladungen Steine abfuhr.

Sichtbar waren bis 1999 lediglich der mächtige Halsgraben und ein kleines Mauerfragment. Die Sanierung erbrachte gänzlich unerwartet eine burgenkundliche Sensation: die vorgefundene Topografie des Burgplatzes bestand meterhoch aus liegen gebliebenem Abbruchschutt, in dem die alten Mauerzüge noch intakt steckten.

Lange grübelten Forscher, wo denn jene welfische „feste und wehrhafte Burg“, die namenlos „nahe Füssen in den Alpen“ in einer Urkunde erwähnt wird, zu suchen sei.

Im Winter 2005/06 erschienen unter dem Nordgebäude der Burg unverhofft die Fundamente eines großen Turms von ca. 12m Seitenlänge und einer Ringmauer.

Interessant sind zwei Brandschichten, von denen die untere vermutlich die Beschädigung der Burg im Jahr 1077 bezeugt. Die obere Brandschicht markiert dagegen den endgültigen Untergang der Burg im Dreißigjährigen Krieg (1618-48).

Die zugehörige Vorburg dürfte nordöstlich oder nördlich der Hauptburg gelegen haben.

Burghalde
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Burghalde

Die Burghalde in Kempten ist eine Erhebung im Stadtzentrum, auf der sich die Ruinen der gleichnamigen Festung befinden.

Früher wurde die Burghalde aufgrund ihrer Lage „Hilarmont“ genannt. Hilar steht hier für die Iller, mont für Hügel oder Berg. Das Wort wurde aus dem lateinischen „hilaris mons“ eingedeutscht.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Ruine vom Burghaldeverein angenommen und zu Kemptens erstem Stadtpark und zum Veranstaltungsort umgebaut.

Heute ist das Gelände mit dem teilweise historischen Gemäuer in der Altstadt ein beliebtes Naherholungsgebiet. Von der Burghalde aus bieten sich nach Süden Blicke in die Alpenkette, nach Westen zur Fürstäbtlichen Residenz und zur Basilika St. Lorenz, nach Norden über die Altstadt und nach Osten zum Lindenberg mit dem gallo-römischen Tempelbezirk und den Resten der römischen Landstadt Cambodunum.

Seit 2004 befindet sich auf der Burghalde das Allgäuer Burgenmuseum. Neben dem Museum wurde ein Duft- und Heilkräutergarten angelegt.

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