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EistobelDauerhaft geschlossen
Eines der schönsten Geotope Bayerns

Eistobel

Webseite:http://www.eistobel.de/
Adresse:Hauptstraße 85, 88167 Grünenbach
Kategorie: Wanderung
Preis: 1-5€
Zeitaufwand: mehrere Stunden
Parkplatz vor Ort: ja
Wetterempfehlung: Allwetter
Aktuelles Wetter vor Ort:Leichter Regen bei 16°C
Attribute:Zugang mit Kinderwagen möglichnicht barrierefreiNur im Sommer geöffnet/zugänglichHunde erlaubt
Bewertung:
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Die Eistobelschlucht

Rauschende Wasserfälle und tiefe Strudellöcher, riesige Gesteinsblöcke und gewaltige Felswände: ein Besuch der Eistobelschlucht zwischen Oberstaufen und Isny bleibt unvergesslich. Ein gut gesicherter Pfad führt durch das dreieinhalb Kilometer lange Naturschutzgebiet. Seltene Tier- und Pflanzenarten, Erdgeschichte zum Anfassen und eine Märchenwelt aus Schnee und Eis – es gibt viel zu entdecken.

Entstehung des Eistobels

Der Eistobel entstand vor rund 15.000 Jahren, als sich gegen Ende der letzten Eiszeit im Talkessel von Ebratshofen ein Schmelzwassersee bildete. Eine Abflussrinne dieses Sees war der Ursprung der heutigen Schlucht. Im Laufe der Jahrtausende vertiefte sie sich immer mehr. Ausführlich erklärt werden diese geologischen Zusammenhänge auf der großen Schautafel des Bayerischen Umweltministeriums: Der Eistobel zählt offiziell zu den schönsten Geotopen Bayerns.

Wasserfälle und Strudellöcher

Kaskaden, Wasserfälle und Strudellöcher machen den besonderen Reiz des Eistobels aus. Im Laufe der Jahrtausende sind sie überall dort entstanden, wo sich härtere und weichere Gesteinsschichten im Flusslauf abwechseln. Im Eistobel stürzt das Wasser mit großer Wucht über Geländestufen aus hartem Nagelfluhgestein. Befinden sich flussabwärts weichere Schichten aus Sandstein oder Mergel, werden diese durch die Kraft des Wassers allmählich abgetragen.

Im Laufe der Zeit bildeten sich so gewaltige Kolke und Strudeltöpfe. Einige von ihnen weisen heute eine Wassertiefe von mehr als fünf Metern auf. Wo in diesen Vertiefungen Steine durch die Strömung in rotierende Bewegungen versetzt werden, entstehen kreisförmige Strudellöcher. Schwimmen und Baden ist in den tiefen Kolken und Strudellöchern des Eistobels verboten: Gefährliche Unterströmungen und Unterwasserstrudel würden sogar gute Schwimmer in die Tiefe ziehen.

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#eistobel: Fotos von Instagram

Veranstaltungen vor Ort

Zur Zeit gibt es hier leider keine Veranstaltungen

Dieser kurze Dokumentarfilm über den Eistobel wurde im Rahmen einer Seminararbeit über die Argen von Andreas Braun erstellt.

Über einen Zeitraum von ca. 10 Monaten erfolgten Exkursionen, Vorträge und Unterrichtseinheiten über das Thema. Einige Exkursionen wurden von Prof. Dr. Härle begleitet, der leider Anfang 2015 verstarb.
Dieser Film stellt die Abschlusspräsentation der schriftlichen Seminararbeit dar.
Das Video auf Youtube

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Alpinmuseum
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Kirche St. Coloman
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Kirche St. Coloman

Die barocke Colomanskirche liegt bei Schwangau in Bayern. Sie entstand in ihrer heutigen Form im 17. Jahrhundert auf einem Vorläuferbau, der zu Ehren des heiligen Koloman errichtet wurde. Der irische Pilger soll im Sommer 1012 bei seiner Pilgerreise ins Heilige Land an dieser Stelle gerastet haben. Die Kirche ist wegen ihrer Lage am Fuß der Schwangauer Berge und der Nähe zum weltbekannten Schloss Neuschwanstein eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Bayerns.

An der Stelle der heutigen Kirche stand ursprünglich eine kleine Feldkapelle, die wohl auf das 15. Jahrhundert zurückging. Unter dem Füssener Maurermeister Hieronymus Vogler begann ab 1673 der Neubau des erhaltenen Gotteshauses. Bereits 1671 hatte der Wessobrunner Stuckator Johann Schmuzer einen Bauentwurf vorgelegt, nach dem die Bauarbeiten ausgeführt wurden. Der Bau war 1678 abgeschlossen. 1682 entstand noch der Turm an der Westseite des Langchores. Die Weihe erfolgte erst 1685 zusammen mit Schmuzers Frau-am-Berg Kirche in Füssen. Das Vorzeichen (Vorbau vor der Fassade) kam 1714 hinzu.

Die Kirche liegt abseits von Schwangau auf freiem Feld. Die gestuften Strebepfeiler erwecken den Eindruck eines barockisierten spätgotischen Baukörpers, der jedoch tatsächlich erst in der Barockzeit entstand. Der mittelalterliche Eindruck wird durch die niedrige Mauer um den ehemaligen Pestfriedhof verstärkt. Der östlich des Gotteshauses gelegene Gottesacker ist im Nordosten durch ein kleines Rundtürmchen bewehrt.

Der lang gestreckte Außenbau wird durch die Strebepfeiler und doppelte Fensterreihen gegliedert. Der Chor ist stark eingezogen, also schmäler als das Langhaus, das von einem ziegelgedeckten Satteldach abgeschlossen wird. Das Chordach ist um etwa ein Drittel erniedrigt. Der eigentliche Chor schließt gerade. In seiner Flucht ist die dreiseitig geschlossene Sakristei angefügt, so dass der Chorbau ungewöhnlich langgestreckt erscheint.

Der hohe Turm trägt eine Zwiebelhaube unter dem Achteck des Obergeschosses. Der Unterbau ist quadratisch und wird nur durch schmale Lichtschlitze unterbrochen.

Allgäuer Burgenmuseum
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