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DengelsteinDauerhaft geschlossen
Der Dengelstein bildet mit anderen Findlingen ein Findlingsfeld im gemeindefreien Kempter Wald.

Dengelstein

GoogleMap Dengelstein  Durach.jpg
Adresse:Rothen 129 1/2, 87471 Durach
Parkplatz vor Ort: nein
Kategorie: Sehenswürdigkeit
Preis: kostenfrei
Zeitaufwand: mehrere Stunden
Wetterempfehlung: Schönwetter
Aktuelles Wetter vor Ort:wolkenbedeckt bei 2°C
Attribute:Zugang mit Kinderwagen möglichZugang immer möglichHunde erlaubt
Bewertung:4

1400 Kubikmetern und 3700 Tonnen

Der Dengelstein gehört mit einer Höhe von über 8 Metern, einem Volumen von ca. 1400 Kubikmetern und einem Gewicht von 3700 Tonnen zu den größten noch erhaltenen Findlingen des Kemptner Waldes. Er wurde während des Hochglazials vor etwa 18.000 Jahren durch den Illergletscher vermutlich vom Rottachberg bis hierher in das Alpenvorland transportiert.

Er besteht aus tertiärem Konglomerat aus den Kojenschichten. Er ist jedoch nur ein Findling unter Tausenden, die zwischen Rottachberg und Kraftisried im Allgäu die größte bekannte Findlingsverteilung der nördlichen Ostalpen bilden.

Zu Zeiten der Kelten sollen am Dengelstein Pferde im Feuer geopfert worden sein, wodurch der Dengelstein auch als prähistorische Kultstätte bedeutend ist. Der Landstrich um den Dengelstein trug zu alamannischer Zeit den Namen Keltenstein.

Um den Dengelstein ranken sich einige Sagen. So soll der Teufel seine Sense am Dengelstein dengeln, wenn den Menschen Böses bevorstehe. Eine andere Sage erzählt, die boshafte Frau eines Bauern sei in dem Stein gefangen und müsse dort ihre Sense dengeln. Beide Sagen lassen sich vollständig auf Schautafeln in der Nähe des Steins nachlesen.

Bei der eisernen Konstruktion um den Dengelstein handelt es sich um ein Kunstwerk aus dem Jahr 1997.

Die Sage des Dengelsteins kommt im zweiten Band der Romanreihe Kommissar Kluftinger vor.

Sag uns deine Meinung! (2)

Peter20.09.2019 18:40:26
5Kommt spāter
Marcus26.11.2018 15:15:29
3
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Dengelstein: weitere Bilder

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Was kann man bei diesem Wetter im Allgäu noch unternehmen? (wolkenbedeckt bei 2°C)

Mindelburg
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Mindelburg

Die Burg wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts auf dem Georgenberg erbaut. Um 1305 wurde sie zerstört und 1370 wieder aufgebaut. Von 1949 bis 1950 diente die Mindelburg als Lazarett.

Die Mindelburg trägt heute das Aussehen wie nach ihrer Wiederherstellung in den Jahren 1650 bis 1670. Neben dem Turm liegt der 27 Meter tiefe Burgbrunnen.

Auwaldpfad
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Auwaldpfad

Vorallem an heißen Sommertagen ist der Auwaldpfad immer einen Ausflug wert.

Der Auwaldpfad ist kein typischer Lehrpfad, sondern vielmehr ein Lern- und Erlebnispfad für Groß und Klein – spielend erfährt man hier Spannendes über den Lech und den Auwald.

Auch der Fluss selbst wird auf diesem Pfad als Abenteuer genutzt: balanciere auf einem Baumstamm auf dem Wasser, spiele Fährmann auf einem Floß oder hangle dich über den Bach.

Bergbauernmuseum / Diepolz
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Bergbauernmuseum / Diepolz

Auf dem Gelände des Bergbauernmuseums sind verschiedene Vierbeiner und Federvieh zu finden. Sie stammen von alten Haustierrassen wie das Braunvieh vom Allgäuer Schlag, die Sulmtaler Hühner, die Allgäuer Bergschafe und die Schwäbisch-Hällischen Schweine ab.

Hinanger Wasserfälle
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Hinanger Wasserfälle

Der Sonne entgegen streben die Pflanzen in den Felswänden umso mehr, wenn sie die höhersteigende Sonne zentimeterweise Blatt für Blatt aus der winterlichen Erstarrung erlöst.

Dann hat der Wasserfall eine ganz besondere Flora zu bieten: zahlreiche Alpenrosen haben auf Felsbänken Wurzeln geschlagen, Fettkräuter kleben wie grüne Seesterne an glatten Felswänden und Fels-Fingerkraut, Fels-Baldrian und Zwerg-Glockenblumen zieren die Felsritzen.

Auch der Wald „genießt“ das kühl-feuchte Klima, anstatt des sonst üblichen Buchen-Fichtenwaldes finden wir einen für solche Standorte charakteristischen Eschenwald, der die durchsickerten Rutschhänge festigt.
Vor allem bei hochsommerlichen Temperaturen bietet der schattige und in Bachnähe luftfeuchte Tobel erfrischende Kühle.

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