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Burgruine SulzbergDauerhaft geschlossen
Die Herren von „Sulciberch“ gehörten zu den einflussreichsten Adelsfamilien im Allgäu

Burgruine Sulzberg

Webseite:http://www.burgfreunde-sulzberg.de/
Adresse: Oberschloß 1, 87477 Sulzberg
Kategorie: Sehenswürdigkeit
Preis: 1-5€
Zeitaufwand: kurz
Parkplatz vor Ort: nein
Wetterempfehlung: Schönwetter
Aktuelles Wetter vor Ort:Leichter Regen bei 8°C
Attribute:Zugang mit Kinderwagen möglichnicht barrierefreiNur im Sommer geöffnet/zugänglichBewirtung vor Ort vorhandenHunde erlaubt
Bewertung:

Burg Sulzberg

Die Höhenburg liegt etwa 500 Meter südwestlich von Sulzberg auf einem bewaldeten 779 m ü. NN hohen Sandsteinhügel. Das Baumaterial wurde größtenteils am Ort abgebaut oder stammt aus der näheren Umgebung. Der südlich unterhalb der Ruine gelegene Bauernhof geht auf den ehemaligen Wirtschafts- bzw. Bauhof der Veste zurück.

Die hochmittelalterliche Burg wird von den Resten der Ringmauer bzw. Zwingeranlage des Spätmittelalters umgeben. Am besten hat sich der Südteil des Zwingers erhalten. Die Mauerreste sind allerdings größtenteils noch nicht saniert. Die Außenbefestigung war durch vier runde Artillerietürme bewehrt. Aus der südlichen Zwingermauer springt zusätzlich ein kleinerer, rechteckiger Schalenturm aus.

Im Westen ist der Hauptburg eine kleine Vorburg vorgelagert, deren niedrige Umfassungsmauer weitgehend erneuert ist. Der ursprüngliche Burgweg zog von Nordosten um das Vorwerk. Eine Brücke überspannte den tiefen Halsgraben vor der Hauptburg. Heute ist der Südbereich des Grabens weitgehend verschüttet, so dass man direkt in den Zwingerbereich der Hauptburg eintreten kann.

Im Norden schützte der mächtige, quadratische Bergfried das Tor. Die Bekrönung ist nur auf der Westseite noch original erhalten. Die sonstigen Mauerflächen wurden im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wieder aufgemauert. Wegen der umfangreichen Veränderungen durch den Burgverein sind baugeschichtliche Untersuchungen des Turmes nur noch sehr eingeschränkt möglich. Der ursprüngliche Hocheingang lag auf der Ostseite.

Über eine steile Rampe steigt man in den kleinen Burghof auf. Seit der Sanierung versperrt ein Gitter außerhalb der Öffnungszeiten den Zugang zum kleinen Burgmuseum im Bergfried. Der romantisierende hölzerne Torbau stammt ebenfalls aus dieser Zeit. Im Norden begrenzen die Reste des Palas den Hof. Dieser Bauteil entstand zusammen mit dem Bergfried um 1300, als die Burg nach Westen erweitert wurde.

Durch ein modernes Holztor betritt man den ältesten Bereich im Osten der Kernburg. Der sanierte Westgiebel des Hauptgebäudes ist noch etwa 14 Meter hoch. Im Norden erkennt man die Westwand des ursprünglichen Wohnturmes der hochmittelalterlichen Burganlage. Diese erste kleine Ursprungsburg war durch einen etwa vier Meter tiefen Halsgraben gesichert, der beim Ausbau um 1300 aufgefüllt wurde. Der halbrunde Turmstumpf am Ostende der Kernburg könnte die Burgkapelle beherbergt haben. Ende des 15. Jahrhunderts modernisierte man den Ostteil der Veste und erweiterte die Anlage zum „Schloss Sigmundsruh“.

Die Sanierung der großen Burgruine wird in Fachkreisen oft als zu rustikal kritisiert. Zahlreiche Ergänzungen und Ausmauerungen sind teilweise durch Putzbänder vom Originalbestand zu unterscheiden. Während der ersten Sanierungsmaßnahmen der Jahre 1984 bis 1990 wurden wichtige Originalbefunde undokumentiert beseitigt. Ab 1990 unterstützten und berieten Fachleute die Gemeinde und den Burgverein. Der Bereich der hochmittelalterlichen Kernburg war damals noch unberührt, so dass hier 1991/92 umfangreiche archäologische Untersuchungen durchgeführt werden konnten.

Die Ruine zählt heute zu den am besten erforschten und dokumentierten mittelalterlichen Burganlagen der Region. Trotz der anfangs etwas unglücklich durchgeführten Sanierungsmaßnahmen wurde hier eines der bedeutendsten Baudenkmäler des Allgäus durch das Engagement zahlreicher freiwilliger Helfer langfristig in seinem Bestand gesichert. Vor Sanierungsbeginn war besonders die Giebelwand hinter dem Bergfried akut substanzgefährdet.

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Was kann man bei diesem Wetter im Allgäu noch unternehmen? (wolkenbedeckt bei 8°C)

Bergbauernmuseum / Diepolz
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Bergbauernmuseum / Diepolz

Auf dem Gelände des Bergbauernmuseums sind verschiedene Vierbeiner und Federvieh zu finden. Sie stammen von alten Haustierrassen wie das Braunvieh vom Allgäuer Schlag, die Sulmtaler Hühner, die Allgäuer Bergschafe und die Schwäbisch-Hällischen Schweine ab.

Dengelstein
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Dengelstein

Der Dengelstein gehört mit einer Höhe von über 8 Metern, einem Volumen von ca. 1400 Kubikmetern und einem Gewicht von 3700 Tonnen zu den größten noch erhaltenen Findlingen des Kemptner Waldes. Er wurde während des Hochglazials vor etwa 18.000 Jahren durch den Illergletscher vermutlich vom Rottachberg bis hierher in das Alpenvorland transportiert.

Er besteht aus tertiärem Konglomerat aus den Kojenschichten. Er ist jedoch nur ein Findling unter Tausenden, die zwischen Rottachberg und Kraftisried im Allgäu die größte bekannte Findlingsverteilung der nördlichen Ostalpen bilden.

Zu Zeiten der Kelten sollen am Dengelstein Pferde im Feuer geopfert worden sein, wodurch der Dengelstein auch als prähistorische Kultstätte bedeutend ist. Der Landstrich um den Dengelstein trug zu alamannischer Zeit den Namen Keltenstein.

Um den Dengelstein ranken sich einige Sagen. So soll der Teufel seine Sense am Dengelstein dengeln, wenn den Menschen Böses bevorstehe. Eine andere Sage erzählt, die boshafte Frau eines Bauern sei in dem Stein gefangen und müsse dort ihre Sense dengeln. Beide Sagen lassen sich vollständig auf Schautafeln in der Nähe des Steins nachlesen.

Bei der eisernen Konstruktion um den Dengelstein handelt es sich um ein Kunstwerk aus dem Jahr 1997.

Die Sage des Dengelsteins kommt im zweiten Band der Romanreihe Kommissar Kluftinger vor.

Cambomare
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Cambomare

Das als Glaskuppelbau erbaute Cambomare erstreckt sich im Osten des Stadtbades mit einer großflächig angelegten Saunalandschaft und einer überdachten Badelandschaft. Als Attraktion des Bades gelten die zwei Rutschen: Die Black-Hole-Röhrenrutsche und die Crazy-River-Reifenrutsche, die an einen Wildfluss erinnert und deswegen nur mit speziellen luftgefüllten Reifen verwendet werden soll. Daneben wurde ein Gastronomiebereich mit Blick auf die Badelandschaft eingerichtet.

Für Kleinkinder gibt es den sogenannten Kids-Garden. Ein Strömungskanal mit einer großen Schwimmlagune, aus der in regelmäßigen Abständen Luft sprudelt, befindet sich hier ebenfalls. Es gibt auch eine versteckte Sprudelgrotte mit Massagedüsen. Das Außenbecken des Hallenbades enthält Sprudelliegen, Massagedüsen, Bodensprudler und Nackenduschen. Dieses Außenbecken wird auch im Winter betrieben.

Skyline Park
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Skyline Park

Glückliche Kinder, zufriedene und entspannte Eltern – das garantiert ein Tag im Allgäu Skyline Park. Der inhabergeführte Familienbetrieb zeichnet sich durch seine einzigartige Parklandschaft, eingebettet in die Allgäuer Voralpenregion aus. „Hier erlebt jeder – Groß und Klein – auf über 28 Hektar ein ganz besonderes Abenteuer. Sei es actionreich im Sky Shot, einem rasanten Katapultschuss und im Sky Wheel, der höchsten Überkopf-Achterbahn Europas oder kinderfreundlich in der preisgekrönten Kids Farm, einer liebevoll gestalteten Bauernhof-Spielinsel.“ Der Familien- und Freizeitpark liegt direkt an der A96 zwischen München und Lindau, Ausfahrt Bad Wörishofen. Schnell und bequem erreichbar. Kostenlose Parkplätze.

Mega-Neuheiten bietet der beliebte Freizeitpark jüngst für Kinder und Familien auf einer Parkfläche von 6 Fußballfeldern an. Familie Löwenthal denkt sich immer wieder Neues für seine kleinen und großen Gäste aus. 2015 lag der Fokus auf Kinder- und Familienattraktionen. Entstanden sind die Kids Farm – einzigartige Bauernhof-Spielinsel. Eine liebevoll gestaltete Bauerhofwelt mit witzigen Spielideen, heimlichen Einblicken in Ställe, mit unterirdischen Geheimgängen. Natürlich sind auch Tiere dabei. Ziegen, Hühner und Gänse sorgen für das richtige Landleben. Sky Walk – sportlicher Kletter-Spaß. Groß und Klein können beim Klettern, Hangeln und Balancieren ihre Kräfte messen. Water Splash, eine Wasserbahn die zum spritzigen Wasser-Spaß einlädt. Perfekt an heißen Sommertagen. Pony Trip – Reit-Spaß. Einem Rundparcours mit friedlichen, elektrisch betriebenen Pferdchen dürfen alle Pferdefreunde ihre ersten Reiterfahrungen sammeln. Zu alldem kam auch noch ein neues Kinder-Karussell dazu, das alle Kinderherzen höher schlagen lässt.

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