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Burgruine HopfenDauerhaft geschlossen
Ein markantes Vorgebirge trägt die Fundamente der ältesten Steinburg des Allgäus

Burgruine Hopfen

GoogleMap Burgruine Hopfen  Fuessen
Adresse:Vilsersteige 1, 87629 Füssen
Parkplatz vor Ort: nein
Kategorie: Sehenswürdigkeit
Preis: kostenfrei
Zeitaufwand: kurz
Wetterempfehlung: Schönwetter
Aktuelles Wetter vor Ort:Mäßiger Regen bei 18°C
Attribute:Zugang mit Kinderwagen möglichnicht barrierefreiZugang immer möglichHunde erlaubt
Bewertung:1

Die älteste Steinburg des Allgäus

Historisch fassbar wir die Burg 1146. Bald nach 1191 kam die Burg in Besitz des Hochstiftes Aufsburg. Dieses unterhielt hier bis zum Bau des Hohen Schlosses in Füssen im Jahr 1322 das Propstamt (Verwaltungssitz) Füssen. Danach setzte schleichend der bauliche Niedergang ein. Bereits im frühen 17. Jahrhundert verzeichnen die Landkarten hier keine Burg mehr.

1701/02 brach man die Burgruine zum Umbau des Klosters St. Mang in Füssen, wobei man angeblich über 1000 Karrenladungen Steine abfuhr.

Sichtbar waren bis 1999 lediglich der mächtige Halsgraben und ein kleines Mauerfragment. Die Sanierung erbrachte gänzlich unerwartet eine burgenkundliche Sensation: die vorgefundene Topografie des Burgplatzes bestand meterhoch aus liegen gebliebenem Abbruchschutt, in dem die alten Mauerzüge noch intakt steckten.

Lange grübelten Forscher, wo denn jene welfische „feste und wehrhafte Burg“, die namenlos „nahe Füssen in den Alpen“ in einer Urkunde erwähnt wird, zu suchen sei.

Im Winter 2005/06 erschienen unter dem Nordgebäude der Burg unverhofft die Fundamente eines großen Turms von ca. 12m Seitenlänge und einer Ringmauer.

Interessant sind zwei Brandschichten, von denen die untere vermutlich die Beschädigung der Burg im Jahr 1077 bezeugt. Die obere Brandschicht markiert dagegen den endgültigen Untergang der Burg im Dreißigjährigen Krieg (1618-48).

Die zugehörige Vorburg dürfte nordöstlich oder nördlich der Hauptburg gelegen haben.

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Marcus26.11.2018 15:49:36
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Burgruine Hopfen: weitere Bilder

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Burgruine Hopfen

Kurzer Ausflug zur Hopfener Burg bei Hopfen am See im Allgäu.
Das Video auf Youtube

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Was kann man bei diesem Wetter im Allgäu noch unternehmen? (Mäßiger Regen bei 18°C)

Schloss Zeil
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Schloss Zeil

Das Schloss Zeil liegt in der Nähe von Leutkirch auf einer eiszeitlichen Endmoräne, von wo aus man natürlich einen sehr schönen Blick über gesamt Leutkirch und die umliegenden Dörfer hat. Bei schönem Wetter und klarer Sicht reicht der Ausblick sogar bis zu den Alpen. Das bewohnte Schloss ist leider nicht begehbar – Hof, Kirche und Garten des Schlosses sind aber immer einen Besuch wert.

Für Besucher bietet Schloss Zeil einen wunderschönen Renaissance-Garten und einen netten Spaziergang um die Mauern des Anwesens und durch den Innenhof des Schlosses. Vom Garten aus können Rehe und Hirsche beobachtet und gefüttert werden. Auch die Kirche des Schlosses bietet einen wunderschönen Eindruck vom Prunk eines solchen Schlosses.

Bachtelweiher Garten
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Bachtelweiher Garten

Der Bachtelweiher Garten ist besonders schön für Familien mit Kindern.

Während sich die Kinder auf dem großen und liebevoll angelegten Spielplatz austoben, können sich die Eltern im bewirtschafteten Biergarten entspannen und Kaffee & Kuchen genießen.

Auf dem Spielplatz erwartet die Kinder neben einem großzügigen Sandkasten auch mehrere Schaukeln, eine Rutsche und ein Brunnen mit Wasserweg. Das Highlight ist für die Meisten jedoch die Hüpfburg und das große Baumhaus.

Auch tierliebende Kinder gehen im Bachtelweiher Garten nicht leer aus. Sie können Hasen, Hühner, Esel, Ziegen und Schafe bestaunen und füttern. An Sommerwochenenden werden auch oft kleine Rundgänge durch den Garten auf einem Esel geboten.

Hinanger Wasserfälle
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Hinanger Wasserfälle

Der Sonne entgegen streben die Pflanzen in den Felswänden umso mehr, wenn sie die höhersteigende Sonne zentimeterweise Blatt für Blatt aus der winterlichen Erstarrung erlöst.

Dann hat der Wasserfall eine ganz besondere Flora zu bieten: zahlreiche Alpenrosen haben auf Felsbänken Wurzeln geschlagen, Fettkräuter kleben wie grüne Seesterne an glatten Felswänden und Fels-Fingerkraut, Fels-Baldrian und Zwerg-Glockenblumen zieren die Felsritzen.

Auch der Wald „genießt“ das kühl-feuchte Klima, anstatt des sonst üblichen Buchen-Fichtenwaldes finden wir einen für solche Standorte charakteristischen Eschenwald, der die durchsickerten Rutschhänge festigt.
Vor allem bei hochsommerlichen Temperaturen bietet der schattige und in Bachnähe luftfeuchte Tobel erfrischende Kühle.

Spurensuche im Bodenmöser

Dauerhaft geschlossen

Spurensuche im Bodenmöser


Direkt an Isny grenzt das Naturschutzgebiet Bodenmöser. Es setzt sich aus 31 Feuchtgebieten zusammen, darunter das Riedmüllermoos und die Eisenharzer Heide. Die Bodenmöser sind einer der großflächigsten Moorkomplexe Süddeutschlands, die aufgrund ihrer extensiven Nutzung noch eine Reihe seltener Tier- und Pflanzenarten beherbergen. Mehrere Wanderwege führen durch die einzelnen Lebensräume.

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