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Burgenwelt Ehrenberg / Reutte (AT)Dauerhaft geschlossen
Einst galt das Burgenensemble als uneinnahmbares Bollwerk.

Burgenwelt Ehrenberg / Reutte

 Reutte  Gemeinde Reutte.jpg
Webseite:http://www.ehrenberg.at/
Adresse:Fernpassstraße, 6600 Gemeinde Reutte
Parkplatz vor Ort: ja
Kategorie: Sehenswürdigkeit
Preis: kostenfrei
Zeitaufwand: mehrere Stunden
Wetterempfehlung: Schönwetter
Aktuelles Wetter vor Ort:leicht bewölkt bei 2°C
Attribute:Zugang mit Kinderwagen möglichnicht barrierefreiZugang immer möglichBewirtung vor Ort vorhandenHunde erlaubt
Bewertung:4

Familienerlebnis Burg

Die Ruine der Burg Ehrenberg liegt in 1100 m Höhe südlich über Reutte im Außerfern in Tirol. Die Burgruine ist der Mittelpunkt eines der bedeutendsten Festungsensembles Mitteleuropas. Die Burg wird von der barocken Festung Schlosskopf überragt, unterhalb sperrt die Ehrenberger Klause das Tal. Östlich der Bundesstraße vervollständigt das Fort Claudia das Befestigungssystem.

Die Höhenburg wurde auf einem felsigen Hügel über dem Aufstieg zum Heiterwanger See angelegt. Der unregelmäßige Verlauf der Ringmauer passt sich an das Bergplateau an. Die rechteckige Kernburg liegt erhöht auf einem Felsstock, dem eine Torbefestigung vorgelegt wurde. Nordöstlich sichert ein restaurierter Artillerieturm die Anlage. Die Burg ist durch lange Schenkelmauern mit der Klause und der Festung auf dem Schlosskopf verbunden. Den Schlossanger zwischen der Burg und dem Schlossberg sichert ein Hornwerk des 18. Jahrhunderts.

Fort Claudia

Das Fort Claudia („Hochschanz“) entstand im 17. Jahrhundert als Teil des Sperrfestungssystems um die Burg Ehrenberg im Tiroler Außerfern. Die Reste des kleinen Festungsbaues wurden nach der Jahrtausendwende gesichert und teilweise rekonstruiert.

Das Fort liegt auf einem nahezu ebenen Absatz am Berghang östlich der Bundesstraße. Im Bergwald lassen sich die Vorwerke und Schanzen um das Kernwerk noch teilweise gut verfolgen. Einige dieser Befestigungswerke scheinen bereits vor dem 17. Jahrhundert angelegt worden zu sein. Zusätzlich laufen Wallzüge zur Klause am Bergsattel. Die Geschütze standen sicherlich hier im Vorfeld des Forts, dessen Schartenöffnungen nur den Einsatz von Musketen erlaubten.

Die stark ruinösen Reste des Kernwerkes wurden nach 2000 konserviert und teilweise wieder aufgemauert. Die Grundfläche ist quadratisch, die Seitenlängen betragen etwa 20 m. Im Osten springen zwei spitzwinkelige Basteien aus. Eine weitere kleine Bastion schützte das Eingangstor an der Westseite. Die Bastionen sind nur etwa halb so hoch wie das übrige Mauerwerk und sind vom Innenraum aus zugänglich. Das Mauerwerk wird in regelmäßigen Abständen von schmalen Musketenscharten durchbrochen, die Innen trapezförmig erweitert und rundbogig abgeschlossen wurden. Außen läuft ein wulstiges Kordongesims um den Oberteil der Anlage. Als Baumaterial diente der anstehende Kalkstein der Umgebung.

highline179

Die highline179 ist eine Fußgänger-Hängebrücke über die Fernpassstraße B 179. Sie erstreckt sich in einer Höhe von 114 m über die Burgenwelt Ehrenberg und verbindet die Ruine Ehrenberg mit dem Fort Claudia. Die Lage der Brücke wurde so gewählt, dass sie mit einer Spannweite von 403 m zum Zeitpunkt der Fertigstellung eine der längsten Fußgängerhängebrücken der Welt ist. Sie dient damit nicht nur der leichteren Besichtigung der beiden Burgruinen, sondern soll vor allem eine eigenständige Touristenattraktion für die Gemeinde Reutte sein.

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Familie und Großeltern17.06.2019 20:44:20
5Ein gelungener Ausflug und tolles Erlebnis mit der ganzen Familie. Die Hängebrücke ist toll, aber sicherlich nichts für jedermann. Von der Ruine hat man einen fantastischen Ausblick.
Marcus26.11.2018 15:54:05
3
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Burgenwelt Ehrenberg / Reutte: weitere Bilder

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Was kann man bei diesem Wetter im Allgäu noch unternehmen? (leicht bewölkt bei 2°C)

Allgäuer Freilichtbühne
Dauerhaft geschlossen

Allgäuer Freilichtbühne

Markt Altusried im Oberallgäu. Ein beschaulicher kleiner Ort in der Nähe Kemptens.
Auf den ersten Blick scheint es sich um eine Gemeinde zu handeln, wie sie überall im Südwesten Deutschlands zu finden ist. Folgt man aber dem Riedbach in Richtung Süden, ändert sich das schlagartig. Denn dann ist sie bereits von weitem zu sehen: die berühmte Freilichtbühne. Einem gewaltigen Fledermausflügel gleich überspannt ihr freitragendes Holzdach eine Tribüne, die nicht weniger als 2.500 Zuschauern Platz bietet. Hier werden sie alle drei Jahre aufgeführt, die berühmten Heldenepen. Hier trotzt unter anderem Andreas Hofer Napoleon, lauert Wilhelm Tell Landvogt Gessler auf, streift Robin Hood durch den Sherwood Forrest und führt die Jungfrau von Orleans die Franzosen zum Sieg gegen das englische Heer. Für die Freiheit kämpfen die Altusrieder mit Leib und Seele. Bis zu 600 von ihnen wirken vor und hinter den Kulissen ehrenamtlich mit – und das bereits seit 1879.

Seit dieser Zeit hat sich wenig geändert in Altusried. Nach wie vor gibt es nur einen wirklichen Hauptdarsteller: die Bevölkerung selbst. Eine eingeschworene Gruppe und exklusive Theatergemeinschaft. Ihre Mission: Menschen mit Herzblut und hohem Anspruch zu unterhalten. Für große Momente und unvergessliche Erlebnisse zu sorgen. Tradition mit Moderne zu verbinden, um so immer wieder Neues entstehen zu lassen. In einem Drei-Jahresrhythmus werden Freilichtspiele, Musicals und Märchen auf die Bühne gebracht. Dazwischen auch Opern, Operetten und Konzerte. Lohn der Arbeit: die Begeisterung der Zuschauer, die aus allen Teilen Europas zu diesem besonderen Kulturhighlight anreisen.

Werdensteiner Moos
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Werdensteiner Moos

Rund um das Moor führt ein Moorpfad mit Informationen zur Moorgeschichte, der Tier- und Pflanzenwelt des Moores und seiner Bedeutung für den Schutz der Biodiversität und des Klimas. Die sensiblen Bereiche im Zentrum des Moores können sich ungestört entwickeln. Kinder, Jugendliche und Erwachsene, naturkundlich Interessierte und Erholungssuchende können über diesen Weg den Lebensraum Moor auf naturverträgliche Weise entdecken.

Hölltobel / Gerstruben
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Hölltobel / Gerstruben

Das Hölltobel ist die Durchbruchsschlucht des Dietersbaches von seinem Talboden gegen das Haupttal der Trettach hinab. In der Literatur des 19. Jahrhunderts (Groß) findet man auch den Namen Gemsengrab, der an einen Jagdzwischenfall anknüpfte, den Förderreuther in seinem Buch "Bunte Blätter" beschreibt.

Wenn man den Weg von Gruben zum Christlessee läuft, erreicht man im Weiler Gottenried kurz nach dem Berggasthof Riefenkopf die Abzweigung, die in das Hölltobel hineinführt. Anfangs steigt das Weglein nur sanft durch die Wiese an, wird dann aber im Tobel immer steiler. Besonders eindrucksvoll ist eine Aussichtskanzel, von der man einen Blick auf einen der beiden großen Wasserfälle hat, durch den der Dietersbach in die Tiefe stürzt.

Der Steig durch den Hölltobel wurde schon vor 1900 durch den Verschönerungsverein Oberstdorf erstellt. Nachdem der Steig in den letzten Jahren sehr herunterkam und auch die imposanten Kanzeln wegen Baufälligkeit geschlossen werden mussten, hat sich der Verein der ehemaligen Rechtler seiner angenommen. 2011 soll er grundlegend renoviert und auch die beiden Kanzeln wieder hergestellt werden.

Dengelstein
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Dengelstein

Der Dengelstein gehört mit einer Höhe von über 8 Metern, einem Volumen von ca. 1400 Kubikmetern und einem Gewicht von 3700 Tonnen zu den größten noch erhaltenen Findlingen des Kemptner Waldes. Er wurde während des Hochglazials vor etwa 18.000 Jahren durch den Illergletscher vermutlich vom Rottachberg bis hierher in das Alpenvorland transportiert.

Er besteht aus tertiärem Konglomerat aus den Kojenschichten. Er ist jedoch nur ein Findling unter Tausenden, die zwischen Rottachberg und Kraftisried im Allgäu die größte bekannte Findlingsverteilung der nördlichen Ostalpen bilden.

Zu Zeiten der Kelten sollen am Dengelstein Pferde im Feuer geopfert worden sein, wodurch der Dengelstein auch als prähistorische Kultstätte bedeutend ist. Der Landstrich um den Dengelstein trug zu alamannischer Zeit den Namen Keltenstein.

Um den Dengelstein ranken sich einige Sagen. So soll der Teufel seine Sense am Dengelstein dengeln, wenn den Menschen Böses bevorstehe. Eine andere Sage erzählt, die boshafte Frau eines Bauern sei in dem Stein gefangen und müsse dort ihre Sense dengeln. Beide Sagen lassen sich vollständig auf Schautafeln in der Nähe des Steins nachlesen.

Bei der eisernen Konstruktion um den Dengelstein handelt es sich um ein Kunstwerk aus dem Jahr 1997.

Die Sage des Dengelsteins kommt im zweiten Band der Romanreihe Kommissar Kluftinger vor.

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