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Altusried

Altusried ist ein Markt mit rund 10.000 Einwohnern im bayerisch-schwäbischen Landkreis Oberallgäu. Der Ort liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße.

Altusried
Burgruine Kalden
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Burgruine Kalden

Die Höhenburg stand auf einem Vorgebirge über der Iller und wurde nach Westen von einem Tobel gesichert. Geologische Instabilität führte schon im Mittelalter zu Felsrutschungen an der Burg Alt-Kalden, von der heute nur noch ein schmaler Grat zeugt.

Ein fast 30 Meter breiter Halsgraben trennte den Burgplatz von der Hochebene ab. Der Zugang zum Burgplateau wird von einem Rundturm flankiert. Er zeigt ein gut gereihtes Mischmauerwerk aus flachen Geröllsteinen, Nagelfluhbrocken und Sandsteinbruch.

Die Innenwand im ersten Stock besteht aus Bachsteinen. Die außerhalb der Ringmauer liegende Tür ersetzt eine ältere Schießscharte. Erdgeschoss und erster Stock waren flach gedeckt und weisen je drei Schlitzscharten auf. Seitlich erkennt man die etwa 4 m hohen Verzahnungen einer Ringmauer. Weitere Mauerreste finden sich westlich des Turmes. Parallel verlaufende Mauerzüge weisen auf hausartige Bauten.

 
Erlebnisspielplatz
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Erlebnisspielplatz

Der Erlebnis- & Abenteuerspielplatz in Altusried bietet ungebremsten Spielspaß für große und Kleine Kinder.

Während sich die Kleinsten an den Schaukeln, der Rutsche und im Sandkasten vergnügen und die Großen am modernen Klettergerüst umherhangeln, können die Eltern in der Sonne entspannen und amüsiert dem Treiben der Kinder zuschauen.

 
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Freibad

 
Allgäuer Freilichtbühne
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Allgäuer Freilichtbühne

Markt Altusried im Oberallgäu. Ein beschaulicher kleiner Ort in der Nähe Kemptens.
Auf den ersten Blick scheint es sich um eine Gemeinde zu handeln, wie sie überall im Südwesten Deutschlands zu finden ist. Folgt man aber dem Riedbach in Richtung Süden, ändert sich das schlagartig. Denn dann ist sie bereits von weitem zu sehen: die berühmte Freilichtbühne. Einem gewaltigen Fledermausflügel gleich überspannt ihr freitragendes Holzdach eine Tribüne, die nicht weniger als 2.500 Zuschauern Platz bietet. Hier werden sie alle drei Jahre aufgeführt, die berühmten Heldenepen. Hier trotzt unter anderem Andreas Hofer Napoleon, lauert Wilhelm Tell Landvogt Gessler auf, streift Robin Hood durch den Sherwood Forrest und führt die Jungfrau von Orleans die Franzosen zum Sieg gegen das englische Heer. Für die Freiheit kämpfen die Altusrieder mit Leib und Seele. Bis zu 600 von ihnen wirken vor und hinter den Kulissen ehrenamtlich mit – und das bereits seit 1879.

Seit dieser Zeit hat sich wenig geändert in Altusried. Nach wie vor gibt es nur einen wirklichen Hauptdarsteller: die Bevölkerung selbst. Eine eingeschworene Gruppe und exklusive Theatergemeinschaft. Ihre Mission: Menschen mit Herzblut und hohem Anspruch zu unterhalten. Für große Momente und unvergessliche Erlebnisse zu sorgen. Tradition mit Moderne zu verbinden, um so immer wieder Neues entstehen zu lassen. In einem Drei-Jahresrhythmus werden Freilichtspiele, Musicals und Märchen auf die Bühne gebracht. Dazwischen auch Opern, Operetten und Konzerte. Lohn der Arbeit: die Begeisterung der Zuschauer, die aus allen Teilen Europas zu diesem besonderen Kulturhighlight anreisen.

 
Hängebrücke
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Hängebrücke

84m Spannweite, 1,5m Laufflächenbreite, 33,2 Tonnen Stahl. Das ist die Hängebrücke über die Iller zwischen Altusried und Dietmannsried.

Seit Ende des Zweiten Weltkrieges gab es hier eine private Fährverbindung, die die Wanderer und Radfahrer über die Iller beförderte. Diese Verbindung wurde bis ins Jahr 2001 ermöglicht.

Als dann der Fährbetrieb eingestellt wurde, musste eine neue Möglichkeit gefunden werden, um die Iller-Überquerung zu gestatten. So bauten 30 Freiwillige in über 1.000 Stunden diesen Erlebnisweg, um Altusried und Dietmannsried wieder miteinander verbinden zu können.

 

Was kann man bei diesem Wetter im Allgäu noch unternehmen? (überwiegend bewölkt bei 16°C)

Bodenlehrpfad
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Bodenlehrpfad

Auf dem über 1,5km langen Bodenlehrpfad in Buchenberg lernen Kinder die Entstehung der Region Buchenberg und die Bedeutung des Illergletschers kennen. Der Lehrpfad zeigt, wie sich aus dem Gletscher einst Buchenberg und sein Umland formte.

Theater Ferdinande
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Theater Ferdinande

Seit 2009 ist die Stadt Kempten um eine Attraktion reicher. In diesem Jahr ist es gelungen, dem Kemptener Figurentheater Ferdinande (gegründet 2005) in der Stadtteilbücherei Sankt Mang eine Heimat zu geben.

Die Puppenspielerinnen Elke Gehring und Anke Leupold erzählen, spielen und singen Geschichten unter Nutzung verschiedener Figurentheater-Techniken - vor allem für Kinder. Dabei kommt es den beiden Absolventinnen der Hochschule der Künste Zürich vor allem auf eine schlichte Bühnenausstattung und auf die anspruchsvolle Gestaltung der Figuren an, damit die Phantasie der kleinen Zuschauer in den Aufführungen Raum bekommt.

In den vergangenen Jahren ist so ein Repertoire von 16 Stücken entstanden, die das Ensemble gemeinsam mit dem Regisseur Josef Faller entwickelte und regelmässig im Rotschlössle oder auf Gastspielen zeigt.

Dengelstein
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Dengelstein

Der Dengelstein gehört mit einer Höhe von über 8 Metern, einem Volumen von ca. 1400 Kubikmetern und einem Gewicht von 3700 Tonnen zu den größten noch erhaltenen Findlingen des Kemptner Waldes. Er wurde während des Hochglazials vor etwa 18.000 Jahren durch den Illergletscher vermutlich vom Rottachberg bis hierher in das Alpenvorland transportiert.

Er besteht aus tertiärem Konglomerat aus den Kojenschichten. Er ist jedoch nur ein Findling unter Tausenden, die zwischen Rottachberg und Kraftisried im Allgäu die größte bekannte Findlingsverteilung der nördlichen Ostalpen bilden.

Zu Zeiten der Kelten sollen am Dengelstein Pferde im Feuer geopfert worden sein, wodurch der Dengelstein auch als prähistorische Kultstätte bedeutend ist. Der Landstrich um den Dengelstein trug zu alamannischer Zeit den Namen Keltenstein.

Um den Dengelstein ranken sich einige Sagen. So soll der Teufel seine Sense am Dengelstein dengeln, wenn den Menschen Böses bevorstehe. Eine andere Sage erzählt, die boshafte Frau eines Bauern sei in dem Stein gefangen und müsse dort ihre Sense dengeln. Beide Sagen lassen sich vollständig auf Schautafeln in der Nähe des Steins nachlesen.

Bei der eisernen Konstruktion um den Dengelstein handelt es sich um ein Kunstwerk aus dem Jahr 1997.

Die Sage des Dengelsteins kommt im zweiten Band der Romanreihe Kommissar Kluftinger vor.

Kutschenmuseum Hinterstein
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Kutschenmuseum Hinterstein

Das Kutschenmuseum Hinterstein steht unweit des Bergbaches Ostrach in der Ortschaft Hinterstein. Das Museum ist ein äußerlich unscheinbarer Holzstadel. Im Garten sind verschiedene Kunstobjekte, Windspiele und andere Klangkörper in allen Größen sowie eine künstliche Grotte zu finden.

Der Stadel selbst ist in mehrere kleine Abteilungen aufgeteilt, die miteinander verbunden sind. An deren Wänden befinden sich viele Spiegel, an der Decke drehen sich Spiegelkugeln.

Ausgestellt sind die unterschiedlichsten Schlitten und Kutschen mit lebensgroßen bekleideten Schaufensterpuppen. Geschmückt sind die jeweiligen Szenerien mit verschiedenen präparierten Tieren wie Wolf, Fuchs oder Bär. Selbst ein ausgewachsenes Pferd ist zu sehen. Auch Äste und Steine wurden als Beiwerk verwendet. Künstlicher Schnee macht die jeweilige Szenerie noch realistischer. Zu den wertvollsten und prächtigsten Ausstellungsstücken des Museums zählt ein alter Leichenwagen, der aus Böhmen stammt.

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